#43

28.10. bis 04.11.2026

© Shortcuts

Der Kurzfilmwettbewerb ist zurück!

Rockig und rührig, bissig und bunt

Der Kurzfilmwettbewerb ist zurück! Und abstimmen darf die größte Jury des Festivals: das Publikum. In zwei Programmen konkurrieren insgesamt elf Filme um den Publikumspreis für den besten Kurzfilm 2026. Zu sehen sind aktuelle Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme aus Belgien, Frankreich, Kanada und Marokko. Das Team der Französischen Filmtage und Mitglieder des Filmtage Tübingen e.V. haben die beiden Programme kuratiert. Gestiftet wird der mit 2000 Euro dotierte Preis von der Kreissparkasse Tübingen.

Es wird heiter und humorvoll, rockig und rührig, bissig und bunt – und garantiert abwechslungsreich!

Wettbewerbsprogramm 1

Das erste Programm nimmt uns mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Die Angst vor dem Klimawandel mündet in einer absurden Geiselnahme im Döner-Laden in Full Metal Kebab (Martin Jauvat, Frankreich 2025). Der Tag am Strand mit dem kranken Vater bringt dem zwölfjährigen Abel eine neue Perspektive in Soleil pâle (Adrian Moyse Dullin, Frankreich 2026). Die Angst vor Monstern hingegen verarbeiten zwei Schwestern gemeinsam in Dormance (Alexa-Jeanne Dubé, Fanny Mignault-Lecavalier, Kanada 2025). In El Din (Julien Regnard, Pasqual Giraud, Frankreich/Belgien 2025) begegnen sich eine Flötenspielerin und eine mysteriöse Kreatur unter dem Vollmond. Das Auf und Ab der Gefühle zwischen Bangen und Euphorie kurz vor der geschlechtsangleichenden Operation dokumentiert Chambre 206 (Laurie Bisceglia, Frankreich 2025). In Lady Attila (Apolline Andreys, Frankreich 2025) kulminieren die familiären Spannungen schließlich in einem Luftgitarren-Wettbewerb.

Filmstill: ©EcceFilms

Wettbewerbsprogramm 2

Die fünf Kurzfilme aus dem zweiten Programm katapultieren uns in ganz verschiedene Lebens- und Alltagssituationen, manche davon sind eher ungewöhnlich oder gar absurd. In Visite en terre irradiée (Anne-Sophie Girault, Frankreich 2026) etwa geht es mit einer Segway-Tour auf das verstrahlte Gelände eines ehemaligen Kernkraftwerks. Nach einer durchzechten Nacht mal wieder Oma suchen heißt es in Mémé (Anne-Sophie Diego, Frankreich 2025). Auf den Recyclinghof nimmt uns Buda (Raphaël Kaddour, Belgien 2025) mit und gibt so einen Einblick in eine Welt, in der alle etwas loswerden wollen. Aus einer bürokratischen Formalität wird eine enorme Herausforderung für eine Alleinerziehende in  Les Jardins du paradis (Sonia Terrab, Marokko/Frankreich 2025). Ein völlig unvorbereiteter Schauspieler sorgt am Filmset für Aufruhr, sodass die Grenzen zwischen Realität und Fiktion in Fiction (Ambroise Rateau, Frankreich 2026) verschwimmen.

Filmstill: ©Shortcuts

Seien Sie dabei, wenn es heißt „Film ab für den Kurzfilm“ und entscheiden Sie gemeinsam darüber, welcher Film als bester Kurzfilm in diesem Jahr ausgezeichnet werden soll und am 4. November den Kurzfilm-Preis der Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart erhält!

Das gesamte Filmprogramm finden Sie ab 5. Oktober online. Zeitgleich beginnt dann auch der Ticketvorverkauf für alle Veranstaltungen, inklusive der Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung.