Sibel

© Eric Devin (Riva Film)

Sibel

Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Türkei 2018 | 95 Min. | OmeU | Regie Çağla Zencirci, Guillaume Giovanetti

Die 25-jährige Sibel lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester in einem abgelegenen Dorf in den Bergen am Schwarzen Meer in der Türkei. Sibel ist stumm, kommuniziert aber mit der uralten Pfeif-Sprache der Region. Von den Dorfbewohnern ausgeschlossen, jagt sie unerbittlich einen Wolf, der im benachbarten Wald herumstreift und Gegenstand der Ängste der Frauen im Dorf ist. Bei einem Streifzug kreuzt ein Geflüchteter ihren Weg. Verletzt, bedrohlich und schutzlos ist er der Erste, der ihr unvoreingenommen begegnet. DRAMA

»Der Film zeigt eine kraftvolle Figur, die patriarchale Strukturen und Identitäten in Frage stellt und so zu einem Beispiel für die Würde der Frau wird.« Ökumenische Jury Locarno 2018

Biografie

Das französisch-türkische Paar Çağla Zencirci und Guillaume Giovanetti arbeiten seit 2004 gemeinsam als Regisseure. Nach mehreren Kurzfilmen und zwei Langfilmen wurde »Noor« 2012 in Cannes und »Ningen« 2013 in Toronto gezeigt. »Sibel« nahm teil am Concorso Internazionale in Locarno 2018.

Eine ARTE-Produktion

Tickets & Spielzeiten

S: Delphi 1 Fr 02 | 22.30
RT: Kamino Sa 03 | 18.00
RO: Waldhorn So 04 | 18.00
TÜ: Museum 1 Di 06 | 20.30
TÜ: Studio Museum Mi 07 | 18.00