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Rafiki

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Rafiki

Kenia, Südafrika, Frankreich, Libanon, Deutschland 2018 | 82 Min. | OmdU (Originalsprache: Suaheli) | Regie Wanuri Kahiu

Eine Liebesgeschichte in Kenia: Kena spielt Fußball, skatet und hängt viel mit ihren Kumpels herum. Ziki ist das Gegenteil: Sie trägt Pink, schminkt sich und tanzt mit ihren Freundinnen zu Popmusik in den Straßen. Beide sind sie Töchter von Lokalpolitikern, die im Wahlkampf gegeneinander antreten. Anstatt sich zu bekriegen wie die Väter, werden die zwei zu Freundinnen und mehr als das. Doch in Kenia ist Homosexualität strafbar und wird in der Öffentlichkeit geächtet.
Kurz nachdem Wanuri Kahiu Rafiki in diesem Jahr in Cannes vorstellen konnte, wurde der Film verboten. Für sie ist Rafiki ein Zeichen des Aufbruchs in einer Gesellschaft, die durch die Blockade der großen Parteien gelähmt ist. DRAMA

»Hier rebellieren vor allem junge Frauen; sie haben Ideen für eine Zukunft, von denen andere nicht einmal zu träumen wagen.« Beatrice Behn

Biografie

Wanuri Kahiu, 1980 geboren in Nairobi, ist eine kenianische Regisseurin, Produzentin und Autorin. Für ihre filmischen Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise, unter anderem für die beste Regie, das beste Drehbuch und die beste Kamera bei den Africa Movie Academy Awards.

Tickets & Spielzeiten

S: Delphi 1 So 04 | 16.00
TÜ: Arsenal So 04 | 18.00