Ni juge, ni soumise

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Ni juge, ni soumise

Belgien, Frankreich 2017 | 99 Min. | OmeU | Regie Yves Hinant, Jean Libon

Anne Gruwez ist Untersuchungsrichterin am Palais de Justice in Brüssel. Ein Filmteam begleitet sie bei ihrem außergewöhnlichen Berufsalltag. Bizarre Szenen spielen sich ab, wie zum Beispiel eine Exhumierung bei strahlendem Sonnenschein oder ein Gespräch mit einer Prostituierten über sadomasochistische Praktiken. Unbeeindruckt redet sie vor der Kamera über Mord und Sexualdelikte, als wäre es das Allernormalste auf der Welt. Am verstörendsten ist wohl das Gespräch mit einer Mutter, die beschreibt, wie sie ihrem Sohn die Kehle durchschnitt, und nun glaubt, mit ihm den Teufel ermordet zu haben. DOKUMENTARFILM

»Wenn Realität schräger ist als Fiktion, dann in diesem Film.« Julian Gerber

Biografie

Im frankophonen Raum sind sie als Macher der TV-Sendung Striptease bekannt. In den 80er-Jahren schufen sie gemeinsam eine neue Art der Dokumentation. Anstatt eines Kommentators spricht nur der Protagonist. Ihr neues Werk Ni juge, ni soumise erscheint zum ersten Mal im Kino.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Arsenal Fr 02 | 16.00
TÜ: Atelier Sa 03 | 14.00