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Frankreich 2018 | 106 Min. | OmeU | Regie Yolande Zauberman 

Der Filmtitel »M« ist definiert. So hieß der Thriller von 1931 von Fritz Lang mit dem Untertitel „Eine Stadt sucht einen Mörder“, in dem ein Kindsmörder und Triebtäter gejagt wird. In Yolande Zaubermans »M« steht Menahem Lang, 35 Jahre alt, im Zentrum. Er ist in der orthodox jüdischen Gemeinde aufgewachsen und wurde als Kind immer wieder vergewaltigt, von seinen Lehrern und Vertrauten. Menahem bezeichnet sich auf Jiddisch, mit Lächeln im Gesicht und traurigen Augen, als ‚Porno Kid‘. Ab dem siebten Lebensjahr habe er seinen Rabbis als Sexualpartner herhalten müssen. Menahems Geschichte, die er aggressiv, offen und manchmal auch ironisch erzählt, ist alles andere als ein Einzelfall. DOKUMENTARFILM

«Nichts machen heißt nicht sprechen, und daran krepiert man.» Yolande Zauberman

Biografie

Die in Frankreich geborene Regisseurin und Drehbuchautorin hat eine unerschrockene Filmographie mit Tabuthemen, wie in ihrem Dokumentarfilm »Would you have Sex with an Arab?« Sie studierte Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaft und drehte 1987 ihren ersten preisgekrönten Dokumentarfilm »Classified People«.

4Nov.16:00Im Gespräch: Dokumentarfilmerin Yolande Zaubermann und Tabuthemen16:00 Café Haag TübingenFilme:Blick auf die WeltRahmenprogramm:Vorträge & Diskussionen

Tickets & Spielzeiten

TÜ: Atelier So 04 | 16.00
TÜ: Arsenal Mo 05 | 18.15
TÜ: Arsenal Di 06 | 22.15