Kinshasa Makambo

© Bärbel Mauch Film

Kinshasa Makambo

Demokratische Republik Kongo, Frankreich, Schweiz, Deutschland, Katar, Norwegen 2018 | 75 Min. | OmdU | Regie & Buch Dieudo Hamadi

Die Verfassung schließt eine dritte Amtszeit des Präsidenten Joseph Kabila von der Demokratischen Republik Kongo eigentlich aus. Doch dieser klammert sich an die Macht. Seit Anfang 2015 schwelt der Streit. Regisseur Dieudo Hamadi hat drei Aktivisten des zivilen Widerstandes gegen eine Verfassungsänderung beobachtet und begleitet: Ben verlässt sein Exil in New York, um sich wieder der Politik im Kongo zuzuwenden. Jean-Marie ist tatsächlich aus dem Gefängnis freigekommen, was seine Freunde kaum glauben können. Und Christian organisiert unermüdlich neue Demos, um Bürgerinnen und Bürger zu mobilisieren. Ein schwerer Schlag für alle ist der Tod des ehemaligen Premierministers Etienne Tshisekedi während der Dreharbeiten. Im August 2018 erklärte Kabila, nicht mehr bei den für Dezember angesetzten Wahlen zu kandidieren. DOKUMENTARFILM

Biografie

1984 geboren in Kisangani, Demokratische Republik Kongo, realisierte Dieudo Hamadi nach einer Reihe von Film-Workshops 2013 seinen ersten Dokumentarfilm Atalaku. 2010 war er erstmalig zu Gast im Berlinale-Forum. Maman Colonelle gewann dort 2017 den Preis der Ökumenischen Jury und der Tagesspiegel-Leserjury.

Tickets & Spielzeiten

TÜ: Atelier Di 06 | 22.00