Un homme pressé | Das zweite Leben des Monsieur Alain

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Un homme pressé | Das zweite Leben des Monsieur Alain

Frankreich 2017 | 100 Min. | OmdU | Regie & Buch Hervé Mimran

Alain ist ein viel beschäftigter Geschäftsmann und ein brillanter Redner. Er rennt der Zeit hinterher. Freizeit und Familie haben keinen Platz in seinem Leben. Bis ihn eines Tages ein Schlaganfall jäh stoppt und aus seinem gewohnten Gang reißt. Er erleidet schwere Sprach- und Gedächtnisstörungen. Mit der jungen Logopädin Jeanne muss er alles neu lernen. Voller Geduld und Ausdauer lernen sie sich kennen; sie nehmen sich Zeit und beide versuchen – jeder auf seine Weise – ihr Leben wieder in Griff zu bekommen. Dabei eröffnet sich ein ganz anderer Blick auf das Leben … TRAGIKOMÖDIE

»Im Film Un homme pressé wollte ich vor allem die Zerbrechlichkeit des Lebens und des menschlichen Wesens thematisieren.« Hervé Mimran

Biografie

Hervé Mimran ist ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Als Regissuer hatte vor allem sein Film Tout ce qui brille aus dem Jahr 2009 großen Erfolg.

Tickets & Spielzeiten

RT: Kamino Do 01 | 20.00
TÜ: Museum 1 Fr 02 | 20.30
S: Delphi 1 Sa 03 | 20.30
RO: Waldhorn So 04 | 20.30
TÜ: Studio Museum Mi 07 | 20.15

L’Ordre des médecins | Hauch des Lebens

© Pyramide International

L’Ordre des médecins | Hauch des Lebens

Frankreich 2018 | 93 Min. | OmdU | Regie & Buch David Roux

Simon ist 37 Jahre alt, Arzt, abgehärtet. Lungenkrankheiten sind sein Fachgebiet. Um seinen Patienten das Leben zu retten, zieht er täglich in den Kampf gegen den Tod. Seine Erfahrung und seine Professionalität sind sein Schwert und sein Schutzschild, um dem psychischen Druck standzuhalten. Doch als seine Mutter in kritischem Zustand auf der Krankenhausstation eingeliefert wird, verschwimmen die Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem. Simons Welt, all seine Gewissheiten und Überzeugungen geraten ins Wanken. DRAMA

»Ein intimer sowie eleganter Film, der unsere Emotionen frei-legt, ohne uns etwas aufzuzwingen.« Giorgia Del Don

Biografie

David Roux, 1977 in Paris geboren, arbeitete 15 Jahre lang als Feuilletonist und Regieassistent. Auch war er lange Zeit in einer Gesellschaft tätig zur kinematografischen Entwicklung (Initiative Film). Seit 2012 dreht er Kurzfilme. L’Ordre des médecins ist sein erster Spielfilm.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 1  Do 01 | 20.15
RO: Waldhorn Fr 02 | 20.30
RT: Kamino So 04 | 20.00

Premières vacances | Unser erster Urlaub

© Le Pacte

Premières vacances | Unser erster Urlaub

Frankreich 2017 | 105 Min. | OmeU | Regie Patrick Cassir

Marion und Ben – beide in den Dreißigern, beide aus Paris, haben sich über Tinder kennengelernt und sich auf magische Weise ineinander verliebt. Eigentlich ist das schon alles, was sie gemeinsam haben. Doch Gegensätze ziehen sich bekanntlich an, und schon zwei Wochen später beschließen sie, gemeinsam Urlaub zu machen – in Bulgarien! Ohne einen genauen Plan und, wie sich sehr schnell herausstellt, mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen, wie ein perfekter Traumurlaub aussehen soll. KOMÖDIE

»Ein Film über Ferien und das Pärchenleben.« Camille Chamoux

Biografie

Patrick Cassir ist ein Filmregisseur, Schauspieler und Drehbuchautor.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 1  So 04 | 16.30
RT: Kamino  Mo 05 | 18.15
TÜ: Museum 2  Di 06 | 18.15

Les Confins du monde | Am Ende der Welt

© Orange Studio

Les Confins du monde | Am Ende der Welt

Frankreich, Belgien 2017 | 103 Min. | OmdU | Regie Guillaume Nicloux

1945 – wir werfen einen Blick nach Vietnam, nach Laos und Kambodscha. Zu dieser Zeit, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, heißt diese Region noch Indochina. Das Land ist eine Kolonie Frankreichs, aber die Unabhängigkeitskämpfe unter Ho Chi Minh sind in vollem Gange. Robert Tassen, ein junger französischer Soldat, ist der einzig Überlebende eines Massakers, in dem sein Bruder vor seinen Augen den Tod fand. Blind vor Rachsucht macht Robert sich auf die Suche nach den Attentätern. Doch eine Begegnung mit Maï, einer jungen Frau aus Indochina, erschüttert seine Ansichten zutiefst. DRAMA

»Guillaume Nicloux ist ein durch und durch erstaunlicher Filmemacher.« Joachim Kurz

Biografie

Guillaume Nicloux, 1966 geboren, ist ein französischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schriftsteller. Nach einer Karriere am Theater und seinem Kurzfilm L’Orage drehte er 1988 mit La Piste aux étoiles seinen ersten Spielfilm.

Tickets & Spielzeiten
RT: Kamino  So 04 | 18.00
TÜ: Museum 1  Mo 05 | 20.30
TÜ: Studio Museum  Di 06 | 16.15

Climax

© Alamode Film

Climax

Frankreich 2018 | 95 Min. | OmeU | Regie & Buch Gaspar Noé

Eine Gruppe außergewöhnlicher französischer Tänzer bereitet sich in einem abgelegenen Übungszentrum auf die anstehende Tournee vor. Am Abend der letzten Probe feiern sie eine rauschende Party zu treibenden House- und Techno-Beats. Die Stimmung wird immer ausgelassener, die Bewegungen immer exzentrischer und die jungen Tänzer immer hemmungsloser. Unbemerkt hat sie jemand unter Drogen gesetzt. Panik macht sich breit und die Situation eskaliert zu einem Höllentrip … THRILLER

»Gaspar Noés Climax ist ein 95-minütiger filmischer Rausch, ein mitreißender Exzess, der sich jeglicher Konvention entzieht.« Michael Meyns

Biografie

Gaspar Noé wurde am 1963 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Der Regisseur, Produzent und Kameramann ist bekannt und umstritten für seine exzentrischen und verstörenden Filme. »Climax« feierte bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes Premiere.

Eine ARTE-Produktion

Tickets & Spielzeiten

TÜ: Arsenal Do 01 | 20.30
RT: Kamino Fr 02 | 22.30
S: Delphi 1 Sa 03 | 22.30
TÜ: Museum 1 Sa 03 | 22.45
TÜ: Arsenal Mi 07 | 20.15

Le Grand Bal

© Arsenal

Le Grand Bal

Frankreich 2018 | 99 Min. | OmeU | Regie & Buch Laetitia Carton

Dies ist die Geschichte eines Balls, eines sehr großen Balls. Jeden Sommer kommen mehr als zweitausend Menschen aus ganz Europa zusammen, um zu tanzen. Sieben Tage und sieben Nächte tanzen sie, tanzen ohne Pause, auf dem Land in Frankreich. Eine fröhliche Menschenmenge aller Altersgruppen, die verschiedene Sprachen sprechen, Anfänger, Virtuosen, Enthusiasten. Menschen, die zeigen, wie anders es ist, wenn man sich traut, sich in die Augen zu sehen, wenn man sich traut, sich zu berühren. Und zu spüren, wie das Leben pulsiert. DOKUMENTARFILM


»Man sieht das dringende, essenzielle Bedürfnis der Menschen, berührt zu werden. Der Ball ist wirklich einer von wenigen Orten, an dem man sich berührt, wo sich die Körper treffen, selbst wenn sie sich nicht kennen.« Befreundeter Choreograph von Laetitia Carton

Biografie

Die Regisseurin Laetitia Carton wurde 1974 in Vichy geboren. Nach einem Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Clermont-Ferrand widmete sie sich dem Film und machte ihren Master in Dokumentarfilmregie in Grenoble. Für ihren Studienabschlussfilm »D’un chagrin j’ai fait un repos« gewann sie zwei Preise.

Tickets & Spielzeiten

TÜ: Museum 2 Do 01 | 16.00
RO: Waldhorn Fr 02 | 18.00
TÜ: Museum 1 Fr 02 | 22.30
TÜ: Arsenal Sa 03 | 16.00
RT: Kamino So 04 | 16.00

Volontaire | Freiwillig Soldatin

© Michael Crotto

Volontaire | Freiwillig Soldatin

Frankreich 2018 | 101 Min. | OmdU | Regie Hélène Fillières

Laure ist auf der Suche nach sich selbst. Sie ist jung, hübsch, hat blondes Haar und ist zierlich. Aber wer ist sie wirklich? Um das herauszufinden, heuert sie bei der französischen Kriegsmarine an – und wird erstmal ausgelacht. Dort hat sie nichts verloren; viel zu schwach und zu süß sieht sie aus, um im harten Soldatenalltag zu bestehen. Doch die junge Frau zeigt Biss. Auch wenn sie immer wieder an ihre Grenzen stößt, hält sie durch. Nicht nur das: Sie kämpft. Für Frankreich, für ihre Kameraden und vor allem dafür, dass sie Gehör findet. DRAMA

»Volontaire ist der Bericht eines Entwicklungsprozesses, den die Regisseurin Hélène Fillières feinfühlig und komplex darstellt: eine perfekte Abbildung der heutigen Realität.« Pierre Murat

Biografie

Hélène Fillières ist eine französische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin. Als Schwester von Sophie Fillières spielte sie schon als Jugendliche in deren Filmen mit. 2006 drehte sie ihren Debüt-Kurzfilm Mademoiselle Y, der sich mit dem Berufsbild der Schauspielerin auseinandersetzt.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Atelier  Do 01 | 20.00
TÜ: Atelier  Fr 02 | 18.00
RT: Kamino  Mi 07 | 16.00

L’Apparition | Die Erscheinung

© Shanna Besson

L’Apparition | Die Erscheinung

Frankreich 2017 | 137 Min. | OmdU | Regie Xavier Giannoli

Jacques Mayon, Journalist und Kriegsberichterstatter, wird vom Vatikan beauftragt, ein mysteriöses Geschehen zu untersuchen. Die 15-jährige Anna aus einer kleinen Stadt im Süden Frankreichs behauptet, ihr sei die Jungfrau Maria erschienen. Das Ereignis schlägt große Wellen und Tausende von Pilgern kommen, um sich an der vermeintlich heiligen Stätte zu versammeln. Jacques, der mit solchen Dingen nichts am Hut hat, soll die Wahrheit über Anna und ihre Erscheinung ans Licht bringen. DRAMA

»Giannoli gelingt ein großer Wurf, der versucht, die Magie des Unsichtbaren und des Mysteriums zu ergründen, der Trauer und Verlust, tiefe Hingabe und kritische Distanz, persönliches Trauma und mediale Wirksamkeit miteinander verbindet.« Joachim Kurz

Biografie

Der 1972 in Neuilly-sur-Seine geborene Xavier Giannoli war zunächst Journalist, bevor er sich dem Film zuwandte. Für den Kurzfilm L’Interview erhielt er 1998 die Goldene Palme. 2003 feierte er sein Debüt als Drehbuchautor und Regisseur seines ersten Langfilms Les Corps impatients.

Tickets & Spielzeiten
RT: Kamino  Fr 02 | 20.00
S: Delphi 1  Fr 02 | 20.00
TÜ: Museum 1  Sa 03 | 20.00
RO: Waldhorn  Mo 05 | 20.30
TÜ: Museum 2  Mi 07 | 20.00

La Promesse de l’aube | Frühes Versprechen

© Camino Filmverleih

La Promesse de l’aube | Frühes Versprechen

Frankreich 2017 | 131 Min. | OmdU | Regie Eric Barbier

Als einziger Sohn der alleinerziehenden Nina wächst Romain unter schwierigen Bedingungen in Polen auf. Seine Mutter sieht Großes in ihm. Früh soll er sich diszipliniert dem Schreiben widmen, um einmal ein berühmter Schriftsteller zu werden. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft sind sie in Polen nicht mehr sicher; Nina geht mit ihrem Bekleidungsgeschäft bankrott und flieht mit ihrem Sohn nach Nizza. Im Anschluss an sein Jurastudium beginnt Romain eine Ausbildung zum Kampfpiloten und wird zu Kampfeinsätzen im 2. Weltkrieg verpflichtet. Noch während des Kriegs beendet er seinen ersten Roman mit dem Ziel, endlich die hohen Erwartungen seiner Mutter zu erfüllen. DRAMA

Nach dem autobiographischen Roman Romain Garys.

Biografie

Der 1960 in Aix-en-Provence geborene Eric Barbier studierte am renommierten Institut des Hautes Études Cinématographiques in Paris, wo er bereits während seines Studiums erste Kurzfilme drehte. 1991 realisierte Barbier seinen ersten Spielfilm Höllenglut, wofür ihm der Jean-Vigo-Preis verliehen wurde.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 1  So 04 | 20.30
S: Delphi 1  Mo 05 | 20.30
RT: Kamino  Mo 05 | 20.00
RO: Waldhorn  Di 06 | 20.30

Le dernier vide-grenier de Claire Darling | Der Flohmarkt von Madame Claire

© Neue Visionen Filmverleih

Le dernier vide-grenier de Claire Darling | Der Flohmarkt von Madame Claire

Frankreich 2017 | 94 Min. | OmdU | Regie Julie Bertuccelli

Eines Morgens erwacht Claire und ist sich sicher, dass heute ihr letzter Tag sein wird. Organisiert und vorsorgend wie sie ist, beginnt sie ihr Haus auszuräumen. Da fallen ihr die seltsamsten Dinge in die Hände und jeder Gegenstand erzählt aus ihrem Leben. Doch es hilft nichts, das Haus muss leer werden. Niemand wird sich sonst darum kümmern, denn Claires Tochter hat schon vor über 20 Jahren den Kontakt abgebrochen. So organisiert Claire spontan einen Flohmarkt, der überraschende Ereignisse für sie bereithält, wie zum Beispiel ein Wiedersehen mit ihrer Tochter. KOMÖDIE

»Der Film erkundet eine Mutter-Tochter-Beziehung. Er ist emotional, raffiniert und elegant und porträtiert eine starke Frau.« Matthieu Delaunay

Biografie

Julie Bertuccelli, geboren 1968, ist französische Filmregisseurin und ausgebildete Dokumentarfilmerin. Ihr Debütfilm Depuis qu’Otar est partie… wurde 2003 auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes uraufgeführt und mit dem César für das beste Erstlingswerk ausgezeichnet.

Tickets & Spielzeiten
RO: Waldhorn  Do 01 | 20.30
S: Delphi 1  Sa 03 | 18.00
RT: Kamino  So 04 | 11.00
TÜ: Museum 1  So 04 | 18.30
TÜ: Arsenal Mi 07 | 18.15