Climax

© Alamode Film

Climax

Frankreich 2018 | 95 Min. | OmeU | Regie & Buch Gaspar Noé

Eine Gruppe außergewöhnlicher französischer Tänzer bereitet sich in einem abgelegenen Übungszentrum auf die anstehende Tournee vor. Am Abend der letzten Probe feiern sie eine rauschende Party zu treibenden House- und Techno-Beats. Die Stimmung wird immer ausgelassener, die Bewegungen immer exzentrischer und die jungen Tänzer immer hemmungsloser. Unbemerkt hat sie jemand unter Drogen gesetzt. Panik macht sich breit und die Situation eskaliert zu einem Höllentrip … THRILLER

»Gaspar Noés Climax ist ein 95-minütiger filmischer Rausch, ein mitreißender Exzess, der sich jeglicher Konvention entzieht.« Michael Meyns

Biografie

Gaspar Noé wurde am 1963 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Der Regisseur, Produzent und Kameramann ist bekannt und umstritten für seine exzentrischen und verstörenden Filme. »Climax« feierte bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes Premiere.

Eine ARTE-Produktion

Tickets & Spielzeiten

TÜ: Arsenal Do 01 | 20.30
RT: Kamino Fr 02 | 22.30
S: Delphi 1 Sa 03 | 22.30
TÜ: Museum 1 Sa 03 | 22.45
TÜ: Arsenal Mi 07 | 20.15

Emma Peeters

© Truecolours

Emma Peeters

Belgien 2018 | 87 Min. | OmeU | Regie & Buch Nicole Palo

Die gescheiterte Schauspielerin Emma steht kurz vor ihrem 35. Geburtstag. Bis auf das Ablaufdatum einer Karriere als Schauspielerin hat die in Paris lebende Belgierin nichts in ihrem Leben erreicht. Als wieder ein Dreh ins Wasser fällt, entschließt sie, ihrem Leben am Tag ihres 35. Geburtstags ein Ende zu setzen. Doch sie hat ihren Plan ohne Bestatter Alex gemacht, mit dessen Hilfe sie ihre Beerdigung organisieren wollte … KOMÖDIE

»Eine seltsame Liebesgeschichte, in der die Liebe das größte Hindernis für den Tod ist.« Nicole Palo

Biografie

Die belgisch-amerikanische Regisseurin wurde 1977 in den USA geboren. Sie studierte zunächst Journalismus und Drehbuchschreiben an der Freien Universität Brüssel, bevor sie an die dänische Filmschule European Film College ging, wo sie einige Kurzfilme produzierte. Emma Peeters ist ihr erster Spielfilm.

Tickets & Spielzeiten

TÜ: Atelier Do 01 | 18.00
S: Delphi 1 Fr 02 | 18.00

Monsieur et Madame Adelman | Die Poesie der Liebe

© temperclayfilm

Monsieur et Madame Adelman | Die Poesie der Liebe

Frankreich 2017 | 115 Min. | OmdU | Regie Nicolas Bedos

Nach dem Tod des gefeierten Schriftstellers Victor Adelman bittet ein junger Autor die Witwe um ihre Mitarbeit bei der geplanten Biographie. Schonungslos erzählt Sarah von den intensiven Ehejahren mit Victor: 1971 begegnete sie dem noch erfolglosen Literaten. Begeistert von seiner Arbeit und bourgeoisen Lebensform wird sie seine Muse und später seine Ehefrau. Sie lektoriert seine Bücher mit Hingabe und Intelligenz und trägt so zu seinen größten Erfolgen bei. Doch der Alltag wird zum Feind der zuvor leidenschaftlichen Beziehung … TRAGIKOMÖDIE

»Hinter jedem großen Mann stand immer eine liebende Frau, und es ist viel Wahrheit in dem Ausspruch, dass ein Mann nicht größer sein kann, als die Frau, die er liebt, ihn sein lässt.« Pablo Picasso

Biografie

Nicolas Bedos wurde 1980 als Sohn des Humoristen Guy Bedos in Neuilly-sur-Seine geboren. Als Autor einiger Theaterstücke und Drehbücher, als Theater- und Filmregisseur, Schauspieler und Komiker erlangte er ab 2004 größere Bekanntheit.

Tickets & Spielzeiten

RO: Waldhorn Mo 05 | 18.00
S: Delphi 1 Di 06 | 19.30
RT: Kamino Di 06 | 20.15
TÜ: Museum 1 Mi 07 | 19.30

Monsieur Je-sais-tout | Klugscheißer

© Gaumont

Monsieur Je-sais-tout | Klugscheißer

Frankreich 2017 | 99 Min. | OmdU | Regie François Prévot-Le ygonie, Stéphan Archinard

Vincent steht niemandem so wirklich nah. In seinen 40ern angekommen und geschieden, verdient er seine Brötchen als Fußballcoach für Jugendliche. Die Zeiten, in denen er selbst auf dem Rasen stand, sind schon lange vorbei. Die Beziehung zu seinen Eltern ist schwierig, ebenso wie die zu seiner Schwester. Als diese eines Tages beschließt, ihren Sohn Léo auf unbestimmte Zeit bei den Großeltern zu lassen, gerät plötzlich Unruhe in Vincents Leben, da aufgrund eines Missverständnisses er es nun ist, der für Léo sorgen soll. Das gestaltet sich schwerer als gedacht, denn Léo leidet am Asperger-Syndrom. KOMÖDIE

»Monsieur Je-sais-tout versprüht Zärtlichkeit und Familiengeist.« Lucie Vidal

Biografie

Stéphan Archinard arbeitet als Schauspieler, Dramaturg, Drehbuchautor und Regisseur in Frankreich. François Prévôt-Leygonie ist ebenfalls französischer Regisseur, Dramaturg und Drehbuchautor. Die beiden lernten sich während der Dreharbeiten zu Le Bossu von Philippe de Broca kennen.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 1  Mo 05 | 18.00
S: Delphi 1  Di 06 | 10.00
RT: Cineplex  Di 06 | 10.30
Bad Urach: Forum 22  Mi 07 | 13.30
TÜ: Museum 1  Mi 07 | 10.30

L’Apparition | Die Erscheinung

© Shanna Besson

L’Apparition | Die Erscheinung

Frankreich 2017 | 137 Min. | OmdU | Regie Xavier Giannoli

Jacques Mayon, Journalist und Kriegsberichterstatter, wird vom Vatikan beauftragt, ein mysteriöses Geschehen zu untersuchen. Die 15-jährige Anna aus einer kleinen Stadt im Süden Frankreichs behauptet, ihr sei die Jungfrau Maria erschienen. Das Ereignis schlägt große Wellen und Tausende von Pilgern kommen, um sich an der vermeintlich heiligen Stätte zu versammeln. Jacques, der mit solchen Dingen nichts am Hut hat, soll die Wahrheit über Anna und ihre Erscheinung ans Licht bringen. DRAMA

»Giannoli gelingt ein großer Wurf, der versucht, die Magie des Unsichtbaren und des Mysteriums zu ergründen, der Trauer und Verlust, tiefe Hingabe und kritische Distanz, persönliches Trauma und mediale Wirksamkeit miteinander verbindet.« Joachim Kurz

Biografie

Der 1972 in Neuilly-sur-Seine geborene Xavier Giannoli war zunächst Journalist, bevor er sich dem Film zuwandte. Für den Kurzfilm L’Interview erhielt er 1998 die Goldene Palme. 2003 feierte er sein Debüt als Drehbuchautor und Regisseur seines ersten Langfilms Les Corps impatients.

Tickets & Spielzeiten
RT: Kamino  Fr 02 | 20.00
S: Delphi 1  Fr 02 | 20.00
TÜ: Museum 1  Sa 03 | 20.00
RO: Waldhorn  Mo 05 | 20.30
TÜ: Museum 2  Mi 07 | 20.00

La Promesse de l’aube | Frühes Versprechen

© Camino Filmverleih

La Promesse de l’aube | Frühes Versprechen

Frankreich 2017 | 131 Min. | OmdU | Regie Eric Barbier

Als einziger Sohn der alleinerziehenden Nina wächst Romain unter schwierigen Bedingungen in Polen auf. Seine Mutter sieht Großes in ihm. Früh soll er sich diszipliniert dem Schreiben widmen, um einmal ein berühmter Schriftsteller zu werden. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft sind sie in Polen nicht mehr sicher; Nina geht mit ihrem Bekleidungsgeschäft bankrott und flieht mit ihrem Sohn nach Nizza. Im Anschluss an sein Jurastudium beginnt Romain eine Ausbildung zum Kampfpiloten und wird zu Kampfeinsätzen im 2. Weltkrieg verpflichtet. Noch während des Kriegs beendet er seinen ersten Roman mit dem Ziel, endlich die hohen Erwartungen seiner Mutter zu erfüllen. DRAMA

Nach dem autobiographischen Roman Romain Garys.

Biografie

Der 1960 in Aix-en-Provence geborene Eric Barbier studierte am renommierten Institut des Hautes Études Cinématographiques in Paris, wo er bereits während seines Studiums erste Kurzfilme drehte. 1991 realisierte Barbier seinen ersten Spielfilm Höllenglut, wofür ihm der Jean-Vigo-Preis verliehen wurde.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 1  So 04 | 20.30
S: Delphi 1  Mo 05 | 20.30
RT: Kamino  Mo 05 | 20.00
RO: Waldhorn  Di 06 | 20.30

Le dernier vide-grenier de Claire Darling | Der Flohmarkt von Madame Claire

© Neue Visionen Filmverleih

Le dernier vide-grenier de Claire Darling | Der Flohmarkt von Madame Claire

Frankreich 2017 | 94 Min. | OmdU | Regie Julie Bertuccelli

Eines Morgens erwacht Claire und ist sich sicher, dass heute ihr letzter Tag sein wird. Organisiert und vorsorgend wie sie ist, beginnt sie ihr Haus auszuräumen. Da fallen ihr die seltsamsten Dinge in die Hände und jeder Gegenstand erzählt aus ihrem Leben. Doch es hilft nichts, das Haus muss leer werden. Niemand wird sich sonst darum kümmern, denn Claires Tochter hat schon vor über 20 Jahren den Kontakt abgebrochen. So organisiert Claire spontan einen Flohmarkt, der überraschende Ereignisse für sie bereithält, wie zum Beispiel ein Wiedersehen mit ihrer Tochter. KOMÖDIE

»Der Film erkundet eine Mutter-Tochter-Beziehung. Er ist emotional, raffiniert und elegant und porträtiert eine starke Frau.« Matthieu Delaunay

Biografie

Julie Bertuccelli, geboren 1968, ist französische Filmregisseurin und ausgebildete Dokumentarfilmerin. Ihr Debütfilm Depuis qu’Otar est partie… wurde 2003 auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes uraufgeführt und mit dem César für das beste Erstlingswerk ausgezeichnet.

Tickets & Spielzeiten
RO: Waldhorn  Do 01 | 20.30
S: Delphi 1  Sa 03 | 18.00
RT: Kamino  So 04 | 11.00
TÜ: Museum 1  So 04 | 18.30
TÜ: Arsenal Mi 07 | 18.15

Junior Majeur

© Seville International

Junior Majeur

Kanada 2017 | 115 Min. | OmdU | Regie Éric Tessier

Nach einer durchfeierten Nacht fahren die beiden Nachwuchs-Eishockey-Stars Jeanau und Joey betrunken nach Hause. Abgelenkt von seinem Smartphone verursacht Jeanau einen Unfall. Er hat Angst um seine Karriere und schiebt den Unfall seinem Teamkollegen in die Schuhe. Joey kann sich nicht an den Unfall erinnern, übernimmt die Verantwortung, muss aber die Mannschaft wechseln. Nun steht zwischen den guten Freunden nicht nur eine große Lüge, sondern auch noch die Rivalität der gegnerischen Teams … DRAMA

Ein packendes Drama über Freundschaft, Liebe und falsche Entscheidungen.

Biografie

Der kanadische Regisseur, Drehbuchautor und Tonmischer Éric Tessier wurde 1966 in Saint-Casimir de Pontneuf (Québec) geboren. Als großer Bewunderer von Stephen King beginnt er seine Karriere 2003 mit dem Thriller Evil Words.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Studio Museum  Di 06 | 10.00
RT: Cineplex  Mi 07 | 10.00
S: Delphi 1  Mi 07 | 10.00

En guerre | Streik

© Foto Nord-Ouest Film

En guerre | Streik

Frankreich 2017 | 112 Min. | OmdU | Regie Stéphane Brizé

En guerre – im Krieg: Das willkürliche Wirken internationaler Konzerne, die Niederlassungen und Arbeitskräfte scheinbar nach Belieben hin und her verschieben, die Ohnmacht und die Wut der Arbeiter, die Hilflosigkeit der Politik, die allenfalls große Reden schwingt, aber letztendlich nichts tun kann gegen das Primat der Wirtschaft, all das bewirkt, dass an der Kriegsmetapher durchaus etwas dran ist.
Ein Gewerkschaftsführer gerät zunehmend ins Rampenlicht, als den Mitarbeitern seiner Fabrik die Kündigung droht. DRAMA

»Ein scheinbar schmuckloses Werk, das im Stil einer TV-Reportage gedreht seine Wirkung vor allem durch seine unnachgiebige Haltung entfaltet.« Joachim Kurz

Biografie

Stéphane Brizé, 1966 in Rennes geboren, arbeitete als Bild- und Tontechniker für das Fernsehen, studierte anschließend Schauspiel und setzte seine Karriere am Theater fort. Für sein Spielfilmdebüt Le Bleu des villes erhielt er den Preis für das beste französische Drehbuch beim Deauville Filmfestival.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 2  Sa 03 | 18.00
TÜ: Atelier So 04 | 18.00
RT: Kamino Di 06 | 18.00
TÜ: Atelier Mi 07 | 20.15
S: Delphi 1 Mi 07 | 20.30

En liberté | Lieber Antoine als gar keinen Ärger



© Claire Nicol

En liberté | Lieber Antoine als gar keinen Ärger

Frankreich 2017 | 107 Min. | OmdU | Regie Pierre Salvadori

Yvonne arbeitet als Polizistin an der französischen Riviera. Ihr frisch verstorbener Ehemann Santi war eine Lokalgröße und wurde als Gesetzeshüter in der Gemeinde geradezu verehrt. Alles Lüge, wie Yvonne herausfindet: Er war ein richtig korrupter Bulle. Antoine zum Beispiel haben die dunklen Machenschaften Santis acht Jahre hinter Gittern eingebracht. Yvonne möchte ihn rehabilitieren, ohne Santis Namen in den Dreck zu ziehen. Das sorgt für Turbulenzen … KOMÖDIE

»Sein burlesker, brutaler, makabrer, aber sanfter Film hält eine Palette von den raffiniertesten bis traurigsten Gags und Szenen bereit.« Thomas Sotinel

Biografie

Pierre Salvadori wurde1964 in Tunesien geboren und kam im Alter von fünf Jahren nach Paris. 1989 schrieb er sein erstes Drehbuch für Le Cible émouvante, das auch unter seiner Regie verfilmt wurde, und erhielt dafür den César für das beste Erstlingswerk.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 1, 2, Studio  Mi 31 | 19.30 – AUSVERKAUFT
S: Delphi 1 Di 01 | 19.30
TÜ: Museum 1  Fr 02 | 18.00
RT: Kamino  Sa 03 | 20.00
RO: Waldhorn  Sa 03 | 20.30