Un homme pressé | Das zweite Leben des Monsieur Alain

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Un homme pressé | Das zweite Leben des Monsieur Alain

Frankreich 2017 | 100 Min. | OmdU | Regie & Buch Hervé Mimran

Alain ist ein viel beschäftigter Geschäftsmann und ein brillanter Redner. Er rennt der Zeit hinterher. Freizeit und Familie haben keinen Platz in seinem Leben. Bis ihn eines Tages ein Schlaganfall jäh stoppt und aus seinem gewohnten Gang reißt. Er erleidet schwere Sprach- und Gedächtnisstörungen. Mit der jungen Logopädin Jeanne muss er alles neu lernen. Voller Geduld und Ausdauer lernen sie sich kennen; sie nehmen sich Zeit und beide versuchen – jeder auf seine Weise – ihr Leben wieder in Griff zu bekommen. Dabei eröffnet sich ein ganz anderer Blick auf das Leben … TRAGIKOMÖDIE

»Im Film Un homme pressé wollte ich vor allem die Zerbrechlichkeit des Lebens und des menschlichen Wesens thematisieren.« Hervé Mimran

Biografie

Hervé Mimran ist ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Als Regissuer hatte vor allem sein Film Tout ce qui brille aus dem Jahr 2009 großen Erfolg.

Tickets & Spielzeiten

RT: Kamino Do 01 | 20.00
TÜ: Museum 1 Fr 02 | 20.30
S: Delphi 1 Sa 03 | 20.30
RO: Waldhorn So 04 | 20.30
TÜ: Studio Museum Mi 07 | 20.15

Le Doudou | Das Kuscheltier

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Le Doudou | Das Kuscheltier

Frankreich 2017 | 82 Min. | OmeU | Regie & Buch Julien Hervé, Philippe Mechelen

Michel hat das Kuscheltier seiner Tochter am Pariser Flughafen Roissy verloren. Um den geliebten Teddybär wiederzufinden, hängt er eine Suchanzeige mit Finderlohn aus. Der Flughafenangestellte Sofiane sieht den Aushang und wittert seine Chance, ein wenig Geld dazuzuverdienen. Er gibt vor, das Stofftier gefunden zu haben, doch Michel durchschaut den Betrug sofort. Dennoch machen sich die beiden gemeinsam auf den Weg und folgen den Spuren des Teddys. Eine Aufgabe, die sich schwieriger gestaltet als angenommen … KOMÖDIE

»Jeder erzählt ein wenig seine Geschichte, aber vor allem geht es um Familie.« Phillippe Mechelen

Biografie

Die beiden Drehbuchautoren der französischen Satiresendung Les Guignols de l’info feiern mit Le Doudou ihr gemeinsames Regiedebüt. Der Film wurde Anfang des Jahres mit dem Jury-Preis des Comedy-Festivals Alpe d’Huez ausgezeichnet.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 1  Di 06 | 10.30
RT: Cineplex  Mi 07 | 10.30
S: Delphi 1  Mi 07 | 10.30

Au poste ! | Nachts auf dem Revier

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Au poste ! | Nachts auf dem Revier

Frankreich, Belgien 2017 | 73 Min. | OmeU | Regie & Buch Quentin Dupieux

Ein Polizeibüro, zwei Kommissare, eine Nachtschicht. Das macht diesen Film an sich aus. Hinzu kommen noch eine Sekretärin und ein Pathologe. Ach ja, und dann noch ein Toter bzw. der Finger eines Toten, oder zunächst eigentlich nur das Foto des Fingers eines Toten. Die zwei Kommissare sollen den Mordfall aufklären. Dazu vernehmen sie eine Nacht lang einen Verdächtigen und – wie kann es anders sein – das Verhör verläuft katastrophal. Quentin Dupieux verführt uns in seinem neuen Film zum Lachen, mit einem ganz speziellen schwarzen Humor. KOMÖDIE

»Mit Au Poste ! gibt uns Quentin Dupieux den Beweis: Da ist sie, die neue französische Komödie.« Pierre Charpilloz

Biografie

Quentin Dupieux, 1974 geboren, ist ein französischer Filmemacher. Seine ersten Versuche als Regisseur machte er als Mitglied des Drehteams für den Film Midi-Minuit. Anschließend veröffentlichte er mehrere Musikalben unter seinem Pseudonym Mr. Oizo. Au Poste ! ist sein siebter Spielfilm.

Tickets & Spielzeiten
S: Delphi 1  Mo 05 | 16.00
TÜ: Studio Museum Di 06 | 20.30

À genoux les gars | Auf die Knie, Jungs!

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À genoux les gars | Auf die Knie, Jungs!

Frankreich 2017 | 98 Min. | OmeU | Regie Antoine Desrosières

Rim und Yasmina sind Schwestern. Ihre Familie stammt aus dem Maghreb, sie wohnen aber in Frankreich. Als Rim die ältere Schwester mit einem Freund erwischt, ist ihr Interesse geweckt, denn auch sie würde gern jemanden kennenlernen. Kurzerhand wird sie von Yasmina verkuppelt, doch das Glück hält nicht lange. Während Yasmina für eine Woche verreist, wird Rim eiskalt von ihrem Freund und dem Freund der Schwester zum Blowjob gezwungen. Um dies vor ihrer Schwester zu verheimlichen, ist Rim bereit, alles zu tun. Doch das geht nicht lange gut. KOMÖDIE

»Eines Tages wird vielleicht jemand, weil die Zeiten alle Wunden heilen, sagen, À genoux les gars ist eines der schönsten Porträts Frankreichs gegen Ende der 2010er-Jahre.« Luc Chessel

Biografie

Antoine Desrosières, 1971 geboren, ist ein französischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und Produzent. Im Alter von 16 Jahren brach er die Schule ab, um eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen, und drehte 1993 seinen ersten Spielfilm À la belle étoile.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 1 Fr 02 | 16.00
S: Delphi 1 Fr 02 | 16.00
TÜ: Arsenal Sa 03 | 14.00

Maki’la

© Diffa

Maki’la

Demokratische Republik Kongo, Frankreich 2018 | 78 Min. | OmeU | Regie & Buch Machérie Ekwa Bahango

Maki dominiert die Straßen von Kinshasa. Seit Jahren kämpft die 19-Jährige als Straßenkind um ihr Überleben und ist mittlerweile mit allen Wassern gewaschen. Seit ihr Ehemann, der Boss einer Straßengang, kein Geld mehr nach Hause bringt und sie auch sonst schwer vernachlässigt, hat sie genug von seinem selbstverliebten Gehabe und verlässt ihn. Als sie durch Zufall ein junges Mädchen vor einer Prügelei bewahrt, heftet sich die hilflose Acha an ihre Fersen, um zu überleben. Doch die neue kleine Schwester bereitet Maki nur Probleme und zieht schließlich auch die Eifersucht ihres Ex-Manns auf sich. DRAMA

»Eine andere Seite des Lebens auf der Straße, die unseren Erwartungen ganz und gar nicht entspricht.« Machérie Ekwa Bahango

Biografie

1993 in Kisangani, Demokratische Republik Kongo, geboren, nahm Machérie Ekwa Bahango während des Jurastudiums an zahlreichen Drehbuch- und Filmregie-Workshops teil. 2016 schrieb sie das Drehbuch zu sechs Episoden der Serie NakisaMaki’la ist ihr Debütfilm als Regisseurin.

S: Delphi 1  So 04 | 18.00
TÜ: Museum 2  Mo 05 | 20.15
TÜ: Studio Museum  Di 06 | 18.15

Sibel

© Eric Devin (Riva Film)

Sibel

Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Türkei 2018 | 95 Min. | OmeU | Regie Çağla Zencirci, Guillaume Giovanetti

Die 25-jährige Sibel lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester in einem abgelegenen Dorf in den Bergen am Schwarzen Meer in der Türkei. Sibel ist stumm, kommuniziert aber mit der uralten Pfeif-Sprache der Region. Von den Dorfbewohnern ausgeschlossen, jagt sie unerbittlich einen Wolf, der im benachbarten Wald herumstreift und Gegenstand der Ängste der Frauen im Dorf ist. Bei einem Streifzug kreuzt ein Geflüchteter ihren Weg. Verletzt, bedrohlich und schutzlos ist er der Erste, der ihr unvoreingenommen begegnet. DRAMA

»Der Film zeigt eine kraftvolle Figur, die patriarchale Strukturen und Identitäten in Frage stellt und so zu einem Beispiel für die Würde der Frau wird.« Ökumenische Jury Locarno 2018

Biografie

Das französisch-türkische Paar Çağla Zencirci und Guillaume Giovanetti arbeiten seit 2004 gemeinsam als Regisseure. Nach mehreren Kurzfilmen und zwei Langfilmen wurde »Noor« 2012 in Cannes und »Ningen« 2013 in Toronto gezeigt. »Sibel« nahm teil am Concorso Internazionale in Locarno 2018.

Eine ARTE-Produktion

Tickets & Spielzeiten

S: Delphi 1 Fr 02 | 22.30
RT: Kamino Sa 03 | 18.00
RO: Waldhorn So 04 | 18.00
TÜ: Museum 1 Di 06 | 20.30
TÜ: Studio Museum Mi 07 | 18.00

MONEY

© Kinology

MONEY

Frankreich 2015 | 90 Min. | OmeU | Regie Gela Babluani

Eric, Danis und Alexandra sind ganz unten. Ohne Aussicht darauf, jemals ihren ärmlichen Verhältnissen zu entkommen, mühen sich die drei Freunde durch ihre beschwerlichen Tage. Als Alexandra Zeugin einer Geldübergabe wird, wittert sie ihre Chance und plant zusammen mit Eric und Danis einen Einbruch bei dem rätselhaften Geldempfänger. Gesagt getan, setzen sie ihren Plan in die Wirklichkeit um. Als der Einbruch nicht nach Plan verläuft, wird schnell klar, dass diese Nummer für die drei Freunde viel zu groß ist. Doch sie sinken immer tiefer in den Sumpf aus Kriminalität, Korruption und mafiösen Strukturen, gegen die sie sich mit aller Kraft verteidigen müssen. THRILLER

Biografie

Gela Babluani wurde 1979 in Tiflis, Georgien, geboren. Mit 17 Jahren kam er mit seinen drei Geschwistern nach Frankreich, wo er 2002 seinen ersten Kurzfilm drehte. Für sein Spielfilmdebüt 2005 erhielt er auf den Filmfestspielen von Venedig den Luigi-De-Laurentiis-Preis.

Tickets & Spielzeiten

TÜ: Atelier Mo 05 | 20.15
S: Delphi 1 Di 06 | 16.00

Marvin ou la belle éducation |Marvin

© Salzgeber & Co

Marvin ou la belle éducation |Marvin

Frankreich 2017 | 113 Min. | OmeU | Regie Anne Fontaine

Martin Clément, geboren als Marvin Bijou, ist nach Paris entkommen und damit dem Dorf seiner Kindheit. Der Tyrannei seines Vaters. Der Resignation seiner Mutter. Den Schikanen seiner Geschwister und Mitschüler. Allen, die ihn nicht verstehen wollten, weil er anders war als sie.

Aber es gibt auch Verbündete. Seine Lehrerin Madame Clement, die ihm die Welt des Theaters zeigt und deren Namen er voll Dankbarkeit annimmt. Der Schriftsteller Abel Pinto, der ihn ermutigt, seine Geschichte aufzuschreiben. Und die Schauspielerin Isabelle Huppert, die seinen Lebensgang mit ihm zusammen auf die Theaterbühne bringen will. Marvin wird für diese Aufführung alles riskieren. Sie soll zum Zeugnis seines Neuanfangs werden. DRAMA

Biografie

Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Schauspielerin Anne Fontaine wurde 1959 in Luxemburg geboren. In Paris studierte sie Tanz und Philosophie.1980 debütierte sie als Schauspielerin, 1992 führte sie erstmals selbst Regie. Bei den Filmfestspielen in Venedig wurde »Marvin« mit dem Queer Lion ausgezeichnet.

Tickets & Spielzeiten

TÜ: Studio Museum Mo 05 | 18.00
RT: Cineplex Di 06 | 10.00
RO: Waldhorn Di 06 | 18.00
TÜ: Studio Museum Mi 07 | 10.00
S: Delphi 1 Mi 07 | 18.00

Au revoir là-haut | Wir sehen uns dort oben

© Jerome Prebois (adcb films)

Au revoir là-haut | Wir sehen uns dort oben

Frankreich 2016 | 117 Min. | OmeU | Regie Albert Dupontel

Edouard Péricourt ist ohne Kiefer. Als er im Schützengraben seinem Kameraden Albert das Leben rettete, schoss ihm eine Granate den Unterkiefer weg. Lieber tot als entstellt –Péricourt gibt sich eine neue Identität und kehrt nicht mehr in sein Elternhaus zurück. Er versteckt sich hinter kunstvoll gefertigten Masken, bleibt im Verborgenen, wird zu einem Geheimnis und das aus gutem Grund. Denn er und sein Freund Albert verdienen ihr Geld fortan mit Denkmalfälschung. Leider bekommt ihr ehemaliger Offizier Wind davon … DRAMA

»Bei aller Tragik finden Lemaître und Dupontel in ihrem Film Platz für Slapstick, Situationskomik und grenzwertigen schwarzen Humor.« Georges Wyrsch

Biografie

Albert Dupontel besuchte die École du Théâtre national de Chaillot in Paris und hatte auch bei Ariane Mnouchkine Unterricht. Seine schauspielerische Laufbahn begann er als Stand-up-Comedian. Sein Film »Au revoir là-haut« wurde 2018 mit fünf Césars ausgezeichnet.

WW1
Tickets & Spielzeiten

S: Delphi 1 Mo 05 | 18.00
TÜ: Museum 1 Di 06 | 18.00
TÜ: Atelier Mi 07 | 18.00
RO: Waldhorn Mi 07 | 18.00 
RT: Kamino Mi 07 | 18.00

Rafiki

© Salzgeber & Co

Rafiki

Kenia, Südafrika, Frankreich, Libanon, Deutschland 2018 | 82 Min. | OmdU (Originalsprache: Suaheli) | Regie Wanuri Kahiu

Eine Liebesgeschichte in Kenia: Kena spielt Fußball, skatet und hängt viel mit ihren Kumpels herum. Ziki ist das Gegenteil: Sie trägt Pink, schminkt sich und tanzt mit ihren Freundinnen zu Popmusik in den Straßen. Beide sind sie Töchter von Lokalpolitikern, die im Wahlkampf gegeneinander antreten. Anstatt sich zu bekriegen wie die Väter, werden die zwei zu Freundinnen und mehr als das. Doch in Kenia ist Homosexualität strafbar und wird in der Öffentlichkeit geächtet.
Kurz nachdem Wanuri Kahiu Rafiki in diesem Jahr in Cannes vorstellen konnte, wurde der Film verboten. Für sie ist Rafiki ein Zeichen des Aufbruchs in einer Gesellschaft, die durch die Blockade der großen Parteien gelähmt ist. DRAMA

»Hier rebellieren vor allem junge Frauen; sie haben Ideen für eine Zukunft, von denen andere nicht einmal zu träumen wagen.« Beatrice Behn

Biografie

Wanuri Kahiu, 1980 geboren in Nairobi, ist eine kenianische Regisseurin, Produzentin und Autorin. Für ihre filmischen Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise, unter anderem für die beste Regie, das beste Drehbuch und die beste Kamera bei den Africa Movie Academy Awards.

Tickets & Spielzeiten

S: Delphi 1 So 04 | 16.00
TÜ: Arsenal So 04 | 18.00