Un homme pressé | Das zweite Leben des Monsieur Alain

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Un homme pressé | Das zweite Leben des Monsieur Alain

Frankreich 2017 | 100 Min. | OmdU | Regie & Buch Hervé Mimran

Alain ist ein viel beschäftigter Geschäftsmann und ein brillanter Redner. Er rennt der Zeit hinterher. Freizeit und Familie haben keinen Platz in seinem Leben. Bis ihn eines Tages ein Schlaganfall jäh stoppt und aus seinem gewohnten Gang reißt. Er erleidet schwere Sprach- und Gedächtnisstörungen. Mit der jungen Logopädin Jeanne muss er alles neu lernen. Voller Geduld und Ausdauer lernen sie sich kennen; sie nehmen sich Zeit und beide versuchen – jeder auf seine Weise – ihr Leben wieder in Griff zu bekommen. Dabei eröffnet sich ein ganz anderer Blick auf das Leben … TRAGIKOMÖDIE

»Im Film Un homme pressé wollte ich vor allem die Zerbrechlichkeit des Lebens und des menschlichen Wesens thematisieren.« Hervé Mimran

Biografie

Hervé Mimran ist ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Als Regissuer hatte vor allem sein Film Tout ce qui brille aus dem Jahr 2009 großen Erfolg.

Tickets & Spielzeiten

RT: Kamino Do 01 | 20.00
TÜ: Museum 1 Fr 02 | 20.30
S: Delphi 1 Sa 03 | 20.30
RO: Waldhorn So 04 | 20.30
TÜ: Studio Museum Mi 07 | 20.15

À genoux les gars | Auf die Knie, Jungs!

© Films Boutique

À genoux les gars | Auf die Knie, Jungs!

Frankreich 2017 | 98 Min. | OmeU | Regie Antoine Desrosières

Rim und Yasmina sind Schwestern. Ihre Familie stammt aus dem Maghreb, sie wohnen aber in Frankreich. Als Rim die ältere Schwester mit einem Freund erwischt, ist ihr Interesse geweckt, denn auch sie würde gern jemanden kennenlernen. Kurzerhand wird sie von Yasmina verkuppelt, doch das Glück hält nicht lange. Während Yasmina für eine Woche verreist, wird Rim eiskalt von ihrem Freund und dem Freund der Schwester zum Blowjob gezwungen. Um dies vor ihrer Schwester zu verheimlichen, ist Rim bereit, alles zu tun. Doch das geht nicht lange gut. KOMÖDIE

»Eines Tages wird vielleicht jemand, weil die Zeiten alle Wunden heilen, sagen, À genoux les gars ist eines der schönsten Porträts Frankreichs gegen Ende der 2010er-Jahre.« Luc Chessel

Biografie

Antoine Desrosières, 1971 geboren, ist ein französischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und Produzent. Im Alter von 16 Jahren brach er die Schule ab, um eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen, und drehte 1993 seinen ersten Spielfilm À la belle étoile.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 1 Fr 02 | 16.00
S: Delphi 1 Fr 02 | 16.00
TÜ: Arsenal Sa 03 | 14.00

Emma Peeters

© Truecolours

Emma Peeters

Belgien 2018 | 87 Min. | OmeU | Regie & Buch Nicole Palo

Die gescheiterte Schauspielerin Emma steht kurz vor ihrem 35. Geburtstag. Bis auf das Ablaufdatum einer Karriere als Schauspielerin hat die in Paris lebende Belgierin nichts in ihrem Leben erreicht. Als wieder ein Dreh ins Wasser fällt, entschließt sie, ihrem Leben am Tag ihres 35. Geburtstags ein Ende zu setzen. Doch sie hat ihren Plan ohne Bestatter Alex gemacht, mit dessen Hilfe sie ihre Beerdigung organisieren wollte … KOMÖDIE

»Eine seltsame Liebesgeschichte, in der die Liebe das größte Hindernis für den Tod ist.« Nicole Palo

Biografie

Die belgisch-amerikanische Regisseurin wurde 1977 in den USA geboren. Sie studierte zunächst Journalismus und Drehbuchschreiben an der Freien Universität Brüssel, bevor sie an die dänische Filmschule European Film College ging, wo sie einige Kurzfilme produzierte. Emma Peeters ist ihr erster Spielfilm.

Tickets & Spielzeiten

TÜ: Atelier Do 01 | 18.00
S: Delphi 1 Fr 02 | 18.00

En guerre | Streik

© Foto Nord-Ouest Film

En guerre | Streik

Frankreich 2017 | 112 Min. | OmdU | Regie Stéphane Brizé

En guerre – im Krieg: Das willkürliche Wirken internationaler Konzerne, die Niederlassungen und Arbeitskräfte scheinbar nach Belieben hin und her verschieben, die Ohnmacht und die Wut der Arbeiter, die Hilflosigkeit der Politik, die allenfalls große Reden schwingt, aber letztendlich nichts tun kann gegen das Primat der Wirtschaft, all das bewirkt, dass an der Kriegsmetapher durchaus etwas dran ist.
Ein Gewerkschaftsführer gerät zunehmend ins Rampenlicht, als den Mitarbeitern seiner Fabrik die Kündigung droht. DRAMA

»Ein scheinbar schmuckloses Werk, das im Stil einer TV-Reportage gedreht seine Wirkung vor allem durch seine unnachgiebige Haltung entfaltet.« Joachim Kurz

Biografie

Stéphane Brizé, 1966 in Rennes geboren, arbeitete als Bild- und Tontechniker für das Fernsehen, studierte anschließend Schauspiel und setzte seine Karriere am Theater fort. Für sein Spielfilmdebüt Le Bleu des villes erhielt er den Preis für das beste französische Drehbuch beim Deauville Filmfestival.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 2  Sa 03 | 18.00
TÜ: Atelier So 04 | 18.00
RT: Kamino Di 06 | 18.00
TÜ: Atelier Mi 07 | 20.15
S: Delphi 1 Mi 07 | 20.30

En liberté | Lieber Antoine als gar keinen Ärger



© Claire Nicol

En liberté | Lieber Antoine als gar keinen Ärger

Frankreich 2017 | 107 Min. | OmdU | Regie Pierre Salvadori

Yvonne arbeitet als Polizistin an der französischen Riviera. Ihr frisch verstorbener Ehemann Santi war eine Lokalgröße und wurde als Gesetzeshüter in der Gemeinde geradezu verehrt. Alles Lüge, wie Yvonne herausfindet: Er war ein richtig korrupter Bulle. Antoine zum Beispiel haben die dunklen Machenschaften Santis acht Jahre hinter Gittern eingebracht. Yvonne möchte ihn rehabilitieren, ohne Santis Namen in den Dreck zu ziehen. Das sorgt für Turbulenzen … KOMÖDIE

»Sein burlesker, brutaler, makabrer, aber sanfter Film hält eine Palette von den raffiniertesten bis traurigsten Gags und Szenen bereit.« Thomas Sotinel

Biografie

Pierre Salvadori wurde1964 in Tunesien geboren und kam im Alter von fünf Jahren nach Paris. 1989 schrieb er sein erstes Drehbuch für Le Cible émouvante, das auch unter seiner Regie verfilmt wurde, und erhielt dafür den César für das beste Erstlingswerk.

Tickets & Spielzeiten
TÜ: Museum 1, 2, Studio  Mi 31 | 19.30 – AUSVERKAUFT
S: Delphi 1 Di 01 | 19.30
TÜ: Museum 1  Fr 02 | 18.00
RT: Kamino  Sa 03 | 20.00
RO: Waldhorn  Sa 03 | 20.30