Matthieu Bareyre

Matthieu Bareyre

zu Gast in Tübingen

Matthieu Bareyre schrieb für Kritikat, Vertigo und das Magazin Débordements. Sein erster Dokumentarfilm Nocturnes wurde für das Cinéma du réel und Rencontres européennes du moyen métrage de Brive ausgewählt.

Michel Andrieu

Michel Andrieu

zu Gast in Tübingen

Michel Andrieu wurde 1930 in Marseille, Frankreich geboren und arbeitet als Filmregisseur sowie als Drehbuchautor. Jacques Kébadian ist ebenfalls französischer Filmregisseur, er studierte am IDHEC in Paris und begann seine Karriere als Regieassistent.

Omar Aloulou

Omar Aloulou

zu Gast in Tübingen

Omar Aloulou est un compositeur de musiques de film et de musique électronique
tunisien. Il vit et travaille à Tunis. Sa carrière musicale débute en tant que bassiste et compositeur dans divers groupes de rock
psychédélique. Parallèlement, il compose pour divers projets tels que des jeux vidéos, des séries Web et des
installations vidéo. A partir de 2015, il commence à signer ses premières musiques de films en composant notamment la
musique originale du film Hedi, un vent de liberté de Mohamed Ben Attia, qui sera primé à la
Berlinale 2016, ainsi que Weldi qui sera présenté au Festival de Cannes dans la Quinzaine des
Réalisateurs en 2018.
Le film Benzine dont il signe la musique sera en compétition officielle au titre de meilleure
musique originale au Festival International du Film d’Aubagne en 2018.

Filmographie

2016 : Hedi, un vent de liberté
2016 : Fleur D’Alep
2017 : Black Mamba
2018 : Benzine
2018 : La voie normale
2018 : Weldi

 

Anne Alix

Anne Alix

zu Gast in Tübingen

Nach ihrem Geschichtsstudium schwankte die Regisseurin und Drehbuchautorin zwischen dem Journalismus und dem Film. Sie entschloss sich für das Letztere und drehte zunächst einige Kurzfilme. Mit dem Film Il se passe quelque chose zeigt die in Marseille lebende Regisseurin, wie sie ihre Heimat wahrnimmt.

Marie-Clémence Andriamonta-Paes

Marie-Clémence Paes

zu Gast in Tübingen

folgt auf Deutsch 

 

Marie-Clémence Paes a créé en 1988 avec César Paes, la société de production indépendante, Laterit Production. César Paes son compagnon, est lui-même réalisateur franco-brésilien. Elle a produit et réalisé de nombreux longs métrages documentaires. Dans ces films engagés, la musique tient un rôle important et est souvent utilisée comme élément narratif2. Ces films abordent les questions sociales et luttent contre les clichés. Ces films ont remporté plusieurs prix au festival Cinéma du Réel.  
En 2012, elle co-réalise L’Opéra du bout du monde, ce documentaire est le récit de la création d’un opéra contemporain réunionnais racontant l’arrivée des officiers de Louis XIV dans les îles de l’Océan Indien3. Marie Clémence Paes réside actuellement à Paris.

Quelle und ©: Wikipedia 

 

Marie-Clémence Andriamonta-Paes is both Malagasy and French. She has a master degree in Sociology and a Marketing CELSA-Sorbonne Diploma . In 1988, she launched Laterit Productions, an independent production company based in Paris, also committed in distribution and publishing. With her husband, the Brazilian DOP and director Cesar Paes, she wrote and produced documentaries such as „Angano…Angano… Tales from Madagascar“, „Songs and Tears of Nature“, and „Awara Soup“ that have won top awards at Cinema du Réel, Festival dei Popoli or Leipzig Film Festival. Previous films „Saudade do Futuro“, „Mahaleo“, „An Opera from the Indian Ocean“ and „Songs for Madagascar“ have been theatrically released in France and in the USA, and some of them have been screened by Arte, WDR, WNYC, Canal+, and Taiwanese public TV. „FAHAVALO, Madagascar 1947“ is her first film as director.

Quelle: IMDb Mini Biography By: Laterit Productions

3Nov.16:00Discutons : Le Cinéma de Med Hondo16:00 Katholisches GemeindezentrumFilme:Discutons !,Fokus Afrika,HommageRahmenprogramm:Fokus Afrika,Vorträge & Diskussionen

Med Hondo

Filmographie

2003 Fatima, l’Algérienne de Dakar
1998 Watani, un monde sans mal
1994 Lumière noire
1986 Sarraounia
1979 West Indies
1978 Polisario, un peuple en armes
1977 Nous aurons toute la mort pour dormir
1975 Sahel la faim pourquoi ?
1974 Les Bicots-nègres vos voisins
1971 Mes voisins
1969 Soleil Ô
1969 Partout ou peut-être nulle part
1969 Roi de Cordes (Kurzfilm)
1967 Ballade aux sources

Interview mit Med hondo von Festival TV

Med Hondo

zu Gast in Tübingen

Med Hondo, einer der großen Pioniere des afrikanischen Kinos, wurde 1936 in Mauretanien geboren. Er machte eine Ausbildung an der Hotelfachschule in Rabat und als er 1959 nach Frankreich kam, ging er davon aus, dass Fachkräfte wie er dort gesucht seien. Doch die Zurückweisung, die Arroganz und der Rassismus, den er erlebte, motivierten ihn dazu, in einer Theatergruppe aktiv zu werden. Autodidaktisch fand er sodann Anschluss an die Welt des Films. Seine eigenen wie die Erfahrungen anderer ImmigrantInnen aus Afrika und den Antillen mündeten in den stilistisch einzigartigen Debütfilm SOLEIL Ô, der ihn 1970 schlagartig berühmt machte. Das Drehbuch hatte er im Mai 68, einer Zeit großer Umbrüche, fertiggestellt. Ihm gefielen die gemeinsamen Aktionen von Immigranten, Studenten und Arbeitern, aber es ging ihm in erster Linie darum, die Lebensumstände von Migranten auf der Kinoleinwand sichtbar zu machen. »Die Bilder des europäisch-amerikanischen Kinos schließen das afrikanische und arabische systematisch aus«, schrieb er in einem Artikel jener Jahre. Sein Wunsch dies zu ändern, sollte sein ganzes künstlerisches Schaffen bestimmen. Dank seiner Theatererfahrungen konnte er als französischer Synchronsprecher afroamerikanischer Stars Geld verdienen, das er in neue Projekte steckte. Beim Kinostart von Soleil Ô wurde er um seine Einnahmen geprellt; mit seinen anderen Filmen hatte er Schwierigkeiten, in größere Kinos zu kommen. Auch deshalb ist sein unbestritten hoher Stellenwert für das afrikanische Kino eher Spezialisten als einem breiteren Publikum bekannt.
Ein Meilenstein bei seinem Bemühen um eine neue, angemessene Filmsprache für die Entfremdung der Afroamerikaner von ihrer Geschichte und ursprünglichen Kultur durch den Kolonialismus ist WEST INDIES von 1979. In diesem Film griff Med Hondo den Sklavenhandel aus Afrika in die Neue Welt auf. Diese kollektive Erfahrung mit dem Genre des populären Musicals anzugehen, ohne sich dessen eingefahrener Stilmittel zu bedienen, war ein cineastischer Kraftakt. Die Handlung spielt auf einer Bühne, die einem Sklavenschiff und dessen inhärenten Hierarchiestrukturen nachempfunden ist.

Mit gleicher Kompromisslosigkeit packt er in SARRAOUNIA (1986) die Darstellung der Eroberung seiner westafrikanischen Heimat durch die französischen Kolonialtruppen an. Größten Wert legt er auf ein authentisches Geschichtsbild, aber aus afrikanischer Perspektive: »Alles, was ich in dem Film zeige, lässt sich in der französischen Nationalbibliothek (…) verifizieren«, sagt er von seinem Film, der an den Widerstand der Königin Sarraounia im Niger erinnert.

Wie subtil er seine Kritik an der französischen Einwanderungspolitik in seinem Thriller LUMIÈRE NOIRE (1994) inszeniert, zeigt sein Können sowie die erstaunliche Aktualität seines künstlerischen Schaffens.
In FATIMA, L’ALGÉRIENNE DE DAKAR (2003) heiratet eine junge Frau ihren Vergewaltiger, um ihre Ehre wiederherzustellen und wird Jahre später mit einer Zweitfrau konfrontiert.

3Nov.16:00Discutons : Le Cinéma de Med Hondo16:00 Katholisches GemeindezentrumFilme:Discutons !,Fokus Afrika,HommageRahmenprogramm:Fokus Afrika,Vorträge & Diskussionen