Wettbewerbe

Kontinuierlich hat sich das Wettbewerbsprogramm der Französischen Filmtage als Plattform des jungen frankophonen Kinos ausgeweitet. Im Fokus des diesjährigen Wettbewerbs stehen Filme der Produktionsjahre 2017/2018. Wie für das Autorenkino typisch, verknüpfen die Nachwuchsfilme alltägliche Erfahrungswelten mit ungewöhnlichen Ereignissen auf eine formal eindringliche Weise.

Internationale Jury

Delphine Lemoine

Die französische Regisseurin Delphine Lemoine kennt Tübingen von Besuchen bei ihrer Großmutter und kommt gern hierher zurück. Nach ihrem Regiestudium arbeitete sie als Regieassistentin für Kino und Fernsehen und entwickelte viele eigene Filmprojekte. Seit 2006 arbeitet sie als Regisseurin für TV-Dramen, unter anderem für die erfolgreiche Primetime-Serie Plus belle la Vie für France 3. Gerade schreibt sie an einer Fernsehserie und ihrem ersten Spielfilm.

Marie Mandy

Marie Mandy ist 1961 in Louvain in Belgien geboren. Aufgewachsen in Afrika und den Vereinigten Staaten absolvierte sie nach einem Romanistik-Studium die London International Film School. Als freie Regisseurin und Fotografin realisiert sie vor allem Dokumentarfilme. Identität, Unterschiede und Kreativität sind die Themen ihrer Filme. Sie drehte eine Reihe von Dokumentarfilmen über Jugendliche und das Erwachsenwerden, über Mütter und Töchter, aber auch einen Film über die Wahrnehmung von Blinden.

Agnes Nordmann

Nach einigen Jahren der Hochschullehre als Philosophiedozentin und Filmemacherin entschied sich Agnes Nordmann für die Kulturdiplomatie (Attachée für Zusammenarbeit und kulturelles Erbe sowie Kulturattachée in Brasilien und Venezuela). Danach arbeitete sie beim Kulturministerium.
2011 gründete sie beim Institut français von Paris den Pôle cinéma français (Programmgestaltung und Rundfunk); 2015 hat sie diesen durch eine europäische Kooperationsinitiative, die von MEDIA / Creative Europe unterstützt wird, erweitert.