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Unikino

Der Geheimtipp für alle Studigeldbeutel, denn DER EINTRITT IST FREI!

An der Uni beginnen die Französischen Filmtage bereits einen Tag früher: Vor der offiziellen Eröffnung zeigen wir am Dienstag, den 30. Oktober im Unikino Tübingen (Kupferbau, HS 24) um 19.45 Uhr und parallel in Stuttgart (Uni Stuttgart, Keplerstraße 17, Tiefenhörsaal) um 19.15 Uhr.

Barbara

Frankreich 2017 | 97 Min. | OFmeU | Regie Mathieu Amalric

Der Film im Film: Um die französische Chanson-Sängerin Barbara so präzise wie möglich zu verkörpern, setzt sich die Schauspielerin Brigitte bis ins kleinste Detail mit ihrer Rolle auseinander. Doch die Faszination, die von der Sängerin ausgeht, zieht bald nicht nur Brigitte in Bann, sondern auch den Regisseur des Films Mathieu Amalric. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen den Rollen und ihren Darstellern immer mehr.

Hintergrundinformationen

Barbara (geb. Monique Andrée Serf, benannte sich später nach ihrer Großmutter) wird 1930 in Paris als Kind einer jüdischen Familie geboren. Nach dem Krieg widmet sie sich ihrer großen Leidenschaft: dem Singen. Bereits erfolgreich, schlägt sie zunächst eine Einladung nach Göttingen aus; die Erinnerung an die Judenverfolgung wiegt zu schwer. Als ihr ein Tag später ein schwarzer Flügel für die Bühne versprochen wird, kommt sie schließlich doch nach Deutschland und verliebt sich – in Göttingen. Ihre gleichnamige Liebeserklärung steigt zum Symbol der Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich auf.

„Was ich nun sage, das klingt freilich
für manche Leute unverzeihlich:
Die Kinder sind genau die gleichen
in Paris, wie in Göttingen.“
Barbara