Barbara © Institut français |  Cessez le feu © Polaris Film Production & Finance 

Unikino

Der Geheimtipp für alle Studigeldbeutel, denn DER EINTRITT IST FREI!

An der Uni beginnen die Französischen Filmtage bereits einen Tag früher: Vor der offiziellen Eröffnung zeigen wir 

am Dienstag, den 30. Oktober im Unikino Tübingen (Kupferbau, HS 24) um 19.45 Uhr Cessez le feu
und ebenfalls am Dienstag, den 30. Oktober in Stuttgart (Uni Stuttgart, Keplerstraße 17, Tiefenhörsaal) um 19.15 Uhr Barbara.

Cessez le feu

FRANKREICH, BELGIEN 2016 | 103 MIN. | OMDU | REGIE & BUCH EMMANUEL COURCOL

Um die schlimmen Geschehnisse des Ersten Weltkrieges zu vergessen, sucht Georges Laffont sein Glück in Westafrika. Als er dort seinen engsten Gefährten auf brutalste Weise verliert, kehrt er zu seiner Mutter und seinem ebenfalls kriegstraumatisierten Bruder nach Frankreich zurück. Bei dem Versuch, sich wieder einzuleben und seinen Platz in der Gesellschaft zu finden, lernt Georges die Sprachlehrerin seines im Krieg ertaubten Bruders kennen … DRAMA

»Auf Gefühlsduselei verzichtend, liefert der Regisseur, umgeben von erstklassigen Schauspielern, einen sehr ehrlichen und menschlichen Film, der einem wirklich Lust macht, Emmanuel Courcols weitere Laufbahn zu verfolgen.« Louise-Camille Bouttier

Biografie

Courcol absolvierte 1984 seine Ausbildung am École National des Arts et Techniques du Théâtre in Lyon. Nachdem er als Schauspieler Karriere gemacht hatte, begann er im Jahr 2000 mit dem Schreiben von Drehbüchern und führt seit 2012 selbst Regie. »Cessez-le-feu« ist sein erster Spielfilm.

30Okt.19:45Cessez-le-feu | WaffenruheUnikino: Freier Eintritt19:45 Unikino KupferbauFilme:Unikino Tübingen

Barbara

Frankreich 2017 | 97 Min. | OFmeU | Regie Mathieu Amalric

Der Film im Film: Um die französische Chanson-Sängerin Barbara so präzise wie möglich zu verkörpern, setzt sich die Schauspielerin Brigitte bis ins kleinste Detail mit ihrer Rolle auseinander. Doch die Faszination, die von der Sängerin ausgeht, zieht bald nicht nur Brigitte in Bann, sondern auch den Regisseur des Films Mathieu Amalric. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen den Rollen und ihren Darstellern immer mehr.

Hintergrundinformationen

Barbara (geb. Monique Andrée Serf, benannte sich später nach ihrer Großmutter) wird 1930 in Paris als Kind einer jüdischen Familie geboren. Nach dem Krieg widmet sie sich ihrer großen Leidenschaft: dem Singen. Bereits erfolgreich, schlägt sie zunächst eine Einladung nach Göttingen aus; die Erinnerung an die Judenverfolgung wiegt zu schwer. Als ihr ein Tag später ein schwarzer Flügel für die Bühne versprochen wird, kommt sie schließlich doch nach Deutschland und verliebt sich – in Göttingen. Ihre gleichnamige Liebeserklärung steigt zum Symbol der Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich auf.

„Was ich nun sage, das klingt freilich
für manche Leute unverzeihlich:
Die Kinder sind genau die gleichen
in Paris, wie in Göttingen.“
Barbara