© Pyramide Distribution

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Fatima

Frankreich, Kanada 2015 | von Philippe Faucon | 79 Min. | OmeU

Fatima, die nach ihrer Scheidung allein mit ihren beiden Töchtern lebt, tut alles, um diesen eine bessere Ausbildung, ein besseres Leben zu ermöglichen. Da sie nur gebrochen Französisch spricht, bedeutet das, dass sie bis an ihre körperliche Belastungsgrenze Putzjobs übernehmen muss. Worunter sie allerdings am meisten leidet, ist die Verachtung, die ihr deshalb von der Gesellschaft und ihrer jüngeren Tochter Souad entgegengebracht wird.

Der Film von Philippe Faucon öffnet die Augen für das Schicksal dieser Frauenexistenzen im Schatten, die auf ihre bescheidene Art auch anderen Frauen ein angenehmeres, selbstbestimm­teres Leben ermöglichen, die – wie es Fatima selber erkennt – « ne peuvent pas aller travailler sans une Fatima, construire un avenir, gagner de l’argent, acheter des parfums et de beaux vêtements sans une Fatima »

Fazit aus didaktischer Sicht: Uneingeschränkt empfehlenswerter Film ohne den geringsten Anflug von Kitsch, der eine bisher wenig beachtete Seite des Lebens der maghrebinischen Familien der ersten und zweiten Generation in Frankreich beleuchtet (siehe Schwerpunkthema, aber auch die relations parents-enfants allgemein


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