Einträge von LaraJanitza

Festival-Katalog 2018

Festival-Katalog 2018

ERRATUM Katalog

SEITE 18 UNIKINO
Unikino Tübingen: Cessez-le-feu | Waffenruhe
TÜ: Kupferbau HS 24
Di 30 | 19.45 Uhr

Unikino Stuttgart: Barbara
S: Uni Stuttgart Tiefenhörsaal, Keplerstraße 17

SEITE 144 FUTURE NARRATIVES – VR AR 3D
VR-Filme und AR-Ausstellung
TÜ: Brechtbau, Uni Tübingen, Raum 027, Brechtbau-Theater
Mo 05 | 10.00 – 16.30 Uhr

Ludger Pfanz – Vortrag und 3D Kurzfilme
TÜ: Brechtbau, Uni Tübingen, Raum 127
Mo 05 | 17.00 – 21.00 Uhr

Blick auf die Welt

Blick auf die Welt

Wir leben in einer Zeit, in der internationale Beziehungen auf die Probe gestellt werden. Plötzlich ist Patriotismus wieder ein Thema, Abgrenzung, Populismus, Rechtsradikalismus, Rassismus und Antisemitismus. Das hatten wir doch alles schon mal. Wir wollen uns neu damit auseinandersetzen und Brücken bauen. 

Mit unseren internationalen Filmen wie America, Sibel oder Cassandro, the Exotico! von französischen Regisseuren lenken wir den Blick auf das politische, künstlerische und soziale Weltgeschehen.

3Nov.16:00Im Gespräch: Amerika und der Populismus16:00 Café Haag TübingenFilme:Blick auf die Welt,Discutons !Rahmenprogramm:Vorträge & Diskussionen

Mai 68

Mai 68

2018 – ein Jahr der Jubiläen: Die 68-er Revolution ist schon 50 Jahre her und das Ende des 1. Weltkriegs sogar schon 100 Jahre. Der Film Révoltés dokumentiert die Studentenbewegung, Cessez-le-feu beschäftigt sich mit Kriegstraumatisierungen. Aber sind die Schrecken des 1. Weltkriegs und die Errungenschaften der Studentenrevolte heute noch aktuell?

5Nov.16:00Im Gespräch: Mai 68 - und heute?16:00 Café Haag TübingenFilme:Discutons !Rahmenprogramm:Vorträge & Diskussionen


Révoltés

© Bluebird Distribution Die Revoluzzer von ’68 Frankreich 2018 | 82 Min. | Omeu | Regie Michel Andrieu, Jacques Kébadian »Ein Mensch ist nicht dumm oder


L’Époque

© Bac Films L’Époque | Am Puls der Zeit Frankreich 2018 | 94 Min. | OmeU | Regie Matthieu Bareyre Auf der Suche nach Zugehörigkeit

Erster Weltkrieg

1. Weltkrieg

2018 – ein Jahr der Jubiläen: Die 68-er Revolution ist schon 50 Jahre her und das Ende des 1. Weltkriegs sogar schon 100 Jahre. Der Film Révoltés dokumentiert die Studentenbewegung, Cessez-le-feu beschäftigt sich mit Kriegstraumatisierungen. Aber sind die Schrecken des 1. Weltkriegs und die Errungenschaften der Studentenrevolte heute noch aktuell?

2Nov.19:00Im Gespräch: Nicht verwundet und doch verletzt19:00 Institut français StuttgartFilme:Discutons !Rahmenprogramm:Vorträge & Diskussionen

Tanz

Tanz

Die Siebte Kunst kommt auf den 35. Französischen Filmtagen Tübingen | Stuttgart nicht allein, sondern wird von Musik und Tanz begleitet:

Auf dem Spielplan stehen nicht weniger als fünf Tanzfilme unterschiedlicher Genres: In einfühlsamen Dokumentationen und ungewöhnlichen Spielfilmen wird die Kunst, Geschichten ohne Worte zu erzählen, thematisiert. Pure Emotionen übernehmen in Impulso oder Climax die Hauptrollen, Louise Lecavalier und Polina stellen außergewöhnliche Tänzerinnen vor und Le Grand Bal macht nicht nur die 2000 Protagonisten, sondern auch das Filmpublikum glücklich. Filmbeschreibungen, Spielzeiten und -orte finden Sie mit einem Klick auf den jeweiligen Film.

Im Rahmen des Festivals finden in Kooperation mit Danzon – Das Tanzstudio und FlamenSol Tanzkurse statt, lesen Sie weiter unten mehr dazu.

3Nov.11:00- 12:30FUNK STYLES - TanzkursGratis Schnupperstunde11:00 - 12:30 Danzon - Das TanzstudioRahmenprogramm:Workshops - Kurse

3Nov.11:00- 12:30Flamenco - SchnupperkursGratis Schnupperstunde11:00 - 12:30 FlamenSolFilme:RahmenprogrammRahmenprogramm:Workshops - Kurse

4Nov.11:00- 12:30Contemporary - TanzkursGratis Schnupperstunde11:00 - 12:30 Danzon - Das TanzstudioRahmenprogramm:Workshops - Kurse

Handschattentheater

Georgien zu Gast in Tübingen

Handschattentheater Budrugana-Gagra

Theater | SO 21.10.2018 | 18.00 Uhr | Kino Museum

Das Handschattentheater Budrugana formierte sich 1982 in Tiflis, 2002 stießen
zu diesem Ensemble Flüchtlinge aus Abchasien hinzu, seitdem nennt es sich
Budrugana-Gagra. Das Ensemble ist inzwischen weltweit unterwegs.

Bei ihren einzigartigen Auftritten gestalten die Mitglieder Schatten ausschließlich
mit ihren Händen und beweisen darin eine hohe künstlerische Meisterschaft.

Die aus Musik und Handschattenbewegungen bestehenden Darbietungen „sprechen“
für sich selbst und benötigen daher keine Übersetzungen.

Georgien zu Gast in Tübingen

Mit dem Download erhalten Sie das Programm als pdf-Datei.

Marie-Clémence Andriamonta-Paes

Marie-Clémence Paes

zu Gast in Tübingen

folgt auf Deutsch 

 

Marie-Clémence Paes a créé en 1988 avec César Paes, la société de production indépendante, Laterit Production. César Paes son compagnon, est lui-même réalisateur franco-brésilien. Elle a produit et réalisé de nombreux longs métrages documentaires. Dans ces films engagés, la musique tient un rôle important et est souvent utilisée comme élément narratif2. Ces films abordent les questions sociales et luttent contre les clichés. Ces films ont remporté plusieurs prix au festival Cinéma du Réel.  
En 2012, elle co-réalise L’Opéra du bout du monde, ce documentaire est le récit de la création d’un opéra contemporain réunionnais racontant l’arrivée des officiers de Louis XIV dans les îles de l’Océan Indien3. Marie Clémence Paes réside actuellement à Paris.

Quelle und ©: Wikipedia 

 

Marie-Clémence Andriamonta-Paes is both Malagasy and French. She has a master degree in Sociology and a Marketing CELSA-Sorbonne Diploma . In 1988, she launched Laterit Productions, an independent production company based in Paris, also committed in distribution and publishing. With her husband, the Brazilian DOP and director Cesar Paes, she wrote and produced documentaries such as „Angano…Angano… Tales from Madagascar“, „Songs and Tears of Nature“, and „Awara Soup“ that have won top awards at Cinema du Réel, Festival dei Popoli or Leipzig Film Festival. Previous films „Saudade do Futuro“, „Mahaleo“, „An Opera from the Indian Ocean“ and „Songs for Madagascar“ have been theatrically released in France and in the USA, and some of them have been screened by Arte, WDR, WNYC, Canal+, and Taiwanese public TV. „FAHAVALO, Madagascar 1947“ is her first film as director.

Quelle: IMDb Mini Biography By: Laterit Productions

3Nov.16:00Discutons : Le Cinéma de Med Hondo16:00 Katholisches GemeindezentrumFilme:Discutons !,Fokus Afrika,HommageRahmenprogramm:Fokus Afrika,Vorträge & Diskussionen

Einaldungsrückmeldung

Einladungsrückmeldung

Eröffnung: Mittwoch 31. Oktober 2018 | 19.30 Uhr | Kino Museum Tübingen

Preisverleihung: Mittwoch 7. November 2018 | 19.30 Uhr | Kino Museum Tübingen


Med Hondo

Filmographie

2003 Fatima, l’Algérienne de Dakar
1998 Watani, un monde sans mal
1994 Lumière noire
1986 Sarraounia
1979 West Indies
1978 Polisario, un peuple en armes
1977 Nous aurons toute la mort pour dormir
1975 Sahel la faim pourquoi ?
1974 Les Bicots-nègres vos voisins
1971 Mes voisins
1969 Soleil Ô
1969 Partout ou peut-être nulle part
1969 Roi de Cordes (Kurzfilm)
1967 Ballade aux sources

Interview mit Med hondo von Festival TV

Med Hondo

zu Gast in Tübingen

Med Hondo, einer der großen Pioniere des afrikanischen Kinos, wurde 1936 in Mauretanien geboren. Er machte eine Ausbildung an der Hotelfachschule in Rabat und als er 1959 nach Frankreich kam, ging er davon aus, dass Fachkräfte wie er dort gesucht seien. Doch die Zurückweisung, die Arroganz und der Rassismus, den er erlebte, motivierten ihn dazu, in einer Theatergruppe aktiv zu werden. Autodidaktisch fand er sodann Anschluss an die Welt des Films. Seine eigenen wie die Erfahrungen anderer ImmigrantInnen aus Afrika und den Antillen mündeten in den stilistisch einzigartigen Debütfilm SOLEIL Ô, der ihn 1970 schlagartig berühmt machte. Das Drehbuch hatte er im Mai 68, einer Zeit großer Umbrüche, fertiggestellt. Ihm gefielen die gemeinsamen Aktionen von Immigranten, Studenten und Arbeitern, aber es ging ihm in erster Linie darum, die Lebensumstände von Migranten auf der Kinoleinwand sichtbar zu machen. »Die Bilder des europäisch-amerikanischen Kinos schließen das afrikanische und arabische systematisch aus«, schrieb er in einem Artikel jener Jahre. Sein Wunsch dies zu ändern, sollte sein ganzes künstlerisches Schaffen bestimmen. Dank seiner Theatererfahrungen konnte er als französischer Synchronsprecher afroamerikanischer Stars Geld verdienen, das er in neue Projekte steckte. Beim Kinostart von Soleil Ô wurde er um seine Einnahmen geprellt; mit seinen anderen Filmen hatte er Schwierigkeiten, in größere Kinos zu kommen. Auch deshalb ist sein unbestritten hoher Stellenwert für das afrikanische Kino eher Spezialisten als einem breiteren Publikum bekannt.
Ein Meilenstein bei seinem Bemühen um eine neue, angemessene Filmsprache für die Entfremdung der Afroamerikaner von ihrer Geschichte und ursprünglichen Kultur durch den Kolonialismus ist WEST INDIES von 1979. In diesem Film griff Med Hondo den Sklavenhandel aus Afrika in die Neue Welt auf. Diese kollektive Erfahrung mit dem Genre des populären Musicals anzugehen, ohne sich dessen eingefahrener Stilmittel zu bedienen, war ein cineastischer Kraftakt. Die Handlung spielt auf einer Bühne, die einem Sklavenschiff und dessen inhärenten Hierarchiestrukturen nachempfunden ist.

Mit gleicher Kompromisslosigkeit packt er in SARRAOUNIA (1986) die Darstellung der Eroberung seiner westafrikanischen Heimat durch die französischen Kolonialtruppen an. Größten Wert legt er auf ein authentisches Geschichtsbild, aber aus afrikanischer Perspektive: »Alles, was ich in dem Film zeige, lässt sich in der französischen Nationalbibliothek (…) verifizieren«, sagt er von seinem Film, der an den Widerstand der Königin Sarraounia im Niger erinnert.

Wie subtil er seine Kritik an der französischen Einwanderungspolitik in seinem Thriller LUMIÈRE NOIRE (1994) inszeniert, zeigt sein Können sowie die erstaunliche Aktualität seines künstlerischen Schaffens.
In FATIMA, L’ALGÉRIENNE DE DAKAR (2003) heiratet eine junge Frau ihren Vergewaltiger, um ihre Ehre wiederherzustellen und wird Jahre später mit einer Zweitfrau konfrontiert.

3Nov.16:00Discutons : Le Cinéma de Med Hondo16:00 Katholisches GemeindezentrumFilme:Discutons !,Fokus Afrika,HommageRahmenprogramm:Fokus Afrika,Vorträge & Diskussionen

virtual reality

Zwischen Wirklichkeit und Illusion - interaktive Erlebnisräume

Garten des Friedens © Grzegorz Karkoszka | Ludger Pfanz | Garten des Friedens © Grzegorz Karkoszka

Les Jardins de la paix

VR-Installation | 2.11. – 4.11. | 11.00 -17.00 Uhr | Stadtmuseum Tübingen

Tauchen Sie ein in einen lebendigen, virtuellen Raum, in dem der Garten zu einer Metapher des Lebens, des Wachstums, der Kultur und des Friedens wird und interagieren Sie mit anderen Betrachtern!

14 Tage lang haben drei Künstler aus Deutschland, Frankreich und Polen die VR Installation Les Jardins de la paix am Polnischen Institut Berlin entworfen; im Rahmen der vierten internationalen Künstlerresidenz The Brain, initiiert  durch das Polnische Institut Berlin und Institut français Deutschland. Kuratiert ist sie von Thorsten S. Wiedemann in Zusammenarbeit mit A MAZE. 

Erstmalig ist die Installation in Tübingen zu entdecken, während der Französischen Filmtage Tübingen | Suttgart, in Zusammenarbeit mit dem Institut Français Deutschland, dem Polnischen Institut Berlin und A MAZE.

Gestalten Sie selbst Les Jardins de la paix um und werfen einen Blick hinter die Kulissen und den Entstehungsprozess in dem Workshop

#THEBRAIN

#PEACEFULGARDENVR

#AMAZE2018


Yin Cheng-Kokott

Workshop: Embodyment and perception of virtual spaces through mouvement

Workshop mit Yin Cheng-Kokott | SA 3.11. | So 4. 11. | jeweils 14.00-15.00 Uhr | Stadtmuseum Tübingen

Erlerne Werkzeuge zur immersiven Wahrnehmung und Verkörperung virtueller Räume

Mit der Tänzerin und darstellenden Künstlerin Yin Cheng-Kokott erlernen Teilnehmende, sich durch bewusste Bewegungen zu entfalten und den virtuellen Raum körperlich wahrzunehmen. Es geht darum, das Bewusstsein für den Ort und für die Installation zu schärfen und im Moment zu sein. Diese individuelle und auch gemeinsame Erfahrung den physischen und virtuellen Raum miteinander zu teilen, nennen wir auch Aktivierung. Durch „slow walk“ und weitere Bewegungsformen wird die VR Installation „Peaceful Garden“, der KünstlerInnen Zuzanna Buchowska, Pierre Corbinais und Christian Kokott zum Leben erweckt.

Future Narratives - Der VR / AR / 3D - Tag

Die Französischen Filmtage erweitern ihre Wahrnehmung von Wirklichkeit, Kino ist längst mehr als ein Film auf einer Leinwand. 

AR-Ausstellung  und VR-Kurzfilmprogramm im 30 Min. Takt | 5.11. | 10 bis 17 Uhr | Brechtbau-Theater, Tübingen

Im 30-Minuten-Takt können die Besucher*innen sich Virtual Reality-Kurzfilmprogramme anschauen, dazu gibt es eine Augmented Reality-Ausstellung, bei der die Exponate durch eine App auf dem Handy erst all ihre Dimensionen preisgeben. Der Kurator dieser besonderen Ausstellung ist François Serre, Leiter des Filmfestivals „Courant 3D“, das im Oktober 2017 in Angoulême stattfand und sich ausschließlich Filmen in 3D, Virtual oder Augmented Reality widmet.

François Serre

Mit Unterstützung von uniFrance und dem Zentrum für Medienkompetenz der Universität Tübingen

3D-Filme | 5.11. | 19 Uhr | Brechtbau, 3D Raum R 127, Tübingen

Ein 3D-Kurzfilme, vom Festival Courant 3D, Angoulême, das Sehgewohnheiten und den zweidimensionalen Rahmen der Kinoleinwand sprengt.

"The DNA of Immersive Storytelling"

Vortrag von Ludger Pfanz | 5.11. | 17.00 Uhr | Brechtbau R127 Tübingen

Im Auftrag von Sources 2, einem niederländischen Trainingsprogramm für Drehbuchautor*innen, und mit Unterstützung vom Zentrum für Medienkompetenz der Universität Tübingen, hält der Experte für digitale Kunst- und Filmformate Ludger Pfanz am Montag, 5. November um 17.00 Uhr im Brechtbau (3D-Raum im Institut für Medienwissenschaft) einen Vortrag zum Thema „The DNA of Immersive Storytelling“. Hier geht es um das Verschwimmen der Grenzen zwischen Realität und Illusion, was völlig neue Möglichkeiten eröffnet, Geschichten zu erzählen.

Ludger Pfanz hat 2015 das Programm „Future Design- Artistic Visions for Europe and BEYOND“ gegründet, ein internationales Zukunftsprojekt, das Kunst, Technologie und Wissenschaft miteinander verbindet. Das ist das neueste Projekt des mehrfach ausgezeichneten Regisseurs und Hochschullehrers, der auf der ganzen Welt als Dozent und Berater zu neuen digitalen Kunst- und Filmformaten, Dramaturgie und Drehbuch, oder Kultur- und Medienmanagement unterwegs ist und 2012 zum Kultur- und Kreativpiloten Deutschlands gewählt wurde.

Ludger Pfanz