VICTORIA CLAY

Victoria Clay Mendoza ist in Paris geboren und in Mexico City aufgewachsen. Sie hat Filmwissenschaften an der Kunstschule Tisch der New York University studiert. Neben dem Studium hat Clay als Photographin für das italienische Magazin Il Venerdi und als Lektorin für den Künstler Barbet Schroeder gearbeitet. Nach dem Studium hat sie die Arbeit mit Barbet Schroeder und seiner Produktionspartnerin Susan Hoffman in Produktionen wie Kiss of Death oder Before and After fortgesetzt. Als Photographin und Druckerin hat sie mit Hans Namuth, Ralph Gibson und Lucien Clergue zusammengearbeitet. Clay hat auch mit Jerzy Skolimowski an der Verfilmung eines Buches von Susan Sontag, Raoul Ruiz (shattered Image, 1998), gearbeitet. Zudem hat sie mit Stephane Sednaoui an der Redaktion von Drehbüchern für Videoclips und 2003 mit Vincent Gallo an seinem Film Brown Bunny mitgewirkt.

Die filmische Arbeit Clays besteht hauptsächlich aus authentischen Portraits von Personen, die vor allem in künstlerischen Bereichen tätig sind. Über mehrere Jahre hinweg hat sie  junge Männer begleitet, die für eine Karriere als Torero bestimmt waren (Maletilla, 2003). Für den französischen Sender France 5, drehte sie 2012 einen Dokumentarfilm über den künstlerischen Prozess von Sophie Calle und 2008 ein Making Of über Barbet Schroeder und seine Arbeitserfahrungen in Japan (Inju).

Bei den Französischen Filmtagen wird sie den Dokumentarfilm „Le vénérable W.“ vorstellen, der in Zusammenarbeit mit Barbet Schroeder entstand.

2Nov.18:00Le vénérable W. - Hochwürden W.18:00 Kino Studio Museum TübingenFilme:Horizonte,Publikumspreis Tübingen,Verleihförderpreis