Das waren die 33. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart 2016

Wir sind glücklich und müde und stolz und erschöpft und vor allem unendlich dankbar:

Die 33. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart sind vorbei und es war wieder ein wunderbares Filmfest.

Danke an alle, die dazu beigetragen haben. Alle, die uns unterstützen und fördern und uns helfen und an uns glauben und uns lieben und zu uns kommen und mit uns feiern!

Alle Preise und Preisträger

An den Gewinner des Internationalen Wettbewerbs geht der Filmtage-Tübingen-Preis:

5000 Euro, gestiftet von den Vereinigten Lichtspielen Tübingen
„Tombé du ciel“ – Wissam Charaf

Die Begründung der Jury (Boris Lojkine, Véronique Joo Aisenberg, Dominik Moll):

Die Jury vergibt den Filmtage-Tübingen-Preis einstimmig an Tombé du Ciel (Frankreich/Libanon, 2016) von Wissam Charaf. Der Regisseur hat mit sicherem Stil und schrägem Humor eine einzigartige Erzählwelt geschaffen. Seine beschränkten Mittel scheinen den Regisseur geradezu dazu angespornt zu haben, eine eigene und gewagte kinematographische Schreibweise zu entwickeln.

Stuttgarter Drehbuchpreis

1.000 €, gestiftet von der Landeshauptstadt Stuttgart

„Baden-Baden“ – Rachel Lang

Die Jury vergibt den Drehbuchpreis einstimmig an Baden-Baden (Frankreich/Belgien, 2016), Buch und Regie Rachel Lang, für seine feihnfühligen Szenen und intelligenten Dialoge.

Internationaler Kurzfilmwettbewerb

1000 Euro, gestiftet von der Kreissparkasse Tübingen.

Die internationale Jury (Boris Lojkine, Véronique Joo Aisenberg, Dominik Moll) prämiert den innovativsten Kurzfilm.

„Panthéon Discount“ von Stephan Castang

« L’Arraché » von Emmanuelle Nicot

Innerhalb einer vielfältigen Auswahl war es für die Jury nicht leicht, sich zwischen zwei sehr verschiedenen Filmen zu entscheiden. Darum wird der Kurzfilmpreis an beide Filme vergeben :  Panthéon Discount von Stéphan Castang (Frankreich, 2016), ein formell sehr gelungener und humorvoller Film, mit ausgezeichneten Schauspielern, und À l’Arraché von Emmanuelle Nicot, (Belgien, 2016) für seine Aufrichtigkeit une seine schöne Energie.

Tübinger Publikumspreis und Verleihförderpreis

Der Tübinger Publikumspreis ist mit 2.500 € dotiert und von den Vereinigten Lichtspielen Tübingen gestiftet.

An den Gewinner des Tübinger Publikumspreises geht außerdem der

Verleihförderpreis: 20.000 Euro, gestiftet von Unifrance, der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (OFAJ). Das Geld erhält derjenige deutsche Verleih, der den Gewinnerfilm des Tübinger Publikumspreises in die deutschen Kinos bringen wird.

„L’effet aquatique“ – Solveig Anspach

Stuttgarter Publikumspreis

1.500 €, gestiftet von Arthaus Filmtheater Stuttgart

„Bienvenue à Marly-Gomont“ – Julien Rambaldi

Preis der Schülerjury Tübingen

1000 Euro, gestiftet von den Vereinigten Lichtspielen Tübingen

„Quand on a 17 ans“ – André Téchiné

Die Begründung der Jury:

Wir haben uns für diesen Film entschieden, da er uns sehr berührt hat und uns von der schauspielerischen Leistung her wirklich überzeugt hat. Der Film ging uns einfach ins Herz und hat ein paar von uns auch zu Tränen gerührt.“

Preis der Schülerjury Stuttgart

1000 Euro, gestiftet von der Landeshauptstadt Stuttgart:

„Quand on a 17 ans“ – André Téchiné

Die Begründung der Jury:

Der Film ist zusammen mit Bienvenue à Marly-Gomont in die engere Wahl
gekommen.
Am Ende hat die Jury sich für Quand on a 17 ans entschieden, weil er als
Kunstfilm gestaltet ist. Die kreative und ästhetische Filmkunst gibt dem Film das gewisse Etwas.
Die Handlung und die Beziehungen zwischen den Personen sind
vielschichtig und komplex.